Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung und Organisation der Pflanzenzüchtung in Dänemark, Schweden und der Probstei
Person:
Holtmeier-Schomberg, Hermann
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29242/6/
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Holtmeiek : 
den Wert der VerSuchsresultate wesentlich beeinträchtigt. Ferner soll auch 
bei der Bearbeitung und Düngung des Bodens zu Versuchszwecken nicht 
über das gewöhnliche rationelle Mals hinausgegangen werden. 
6. Ferner soll das Versuchsfeld nicht von Häusern oder Bäumen um¬ 
geben sein, wodurch eine ungleichmässige Belichtung der Gewächse entsteht. 
7. Endlich soll jedem Versuchsgewächs die ihm am besten zusagende 
Stelle in der Fruchtfolge angewiesen werden. 
Der Boden in Svalöf besteht aus mittelschwerem Lehm von nicht zu 
grosser Fruchtbarkeit. Jedoch ist die letztere durch die Versuchsstation 
bezw. die Aktiengesellschaft schon gesteigert worden. Die Versuche werden 
teils auf eigenem, teils auf dem Boden der Aktiengesellschaft ausgeführt. 
Die Versuchsstation besitzt 12 ha, wovon zu Versuchszwecken 10 ha dienen, 
auf denen folgende Fruchtfolge gehandhabt wird: 
1. Hülsenfrüchte zu Grünfutter mit geringer Hafereinsaat. 
2. Winterweizen gedüngt mit Stalldünger und 200 hg Superphosphat. 
3. '/2 Wurzelgewächse gedüngt mit 
300 kg Chilisalpeter, 
300 Thomasmehl, 
200 „ 37 % Kalisalz. 
x/2 Klee. 
4. Gerste, gedüngt mit 
150 kg Superphosphat, 
300 „ Thomasmehl. 
5. Hülsenfrüchte (Erbsen, Wicken) gedüngt mit 
150 kg Superphosphat, 
300 „ Thomasmehl, 
1500 „ 37 % Kalisalz. 
6. Hafer, gedüngt mit 
150 kg Chilisalpeter, 
150 ,, Superphosphat, 
300 „ Thomasmehl. 
Die Mengen sind berechnet in Kilogramm für den Hektar. 
Auf den umliegenden der Aktiengesellschaft gehörenden Ländereien 
ist die Fruchtfolge: 
1. Klee. 
2. Klee. 
3. Winterweizen, gedüngt mit 
30 Fuder Stalldünger, 
300 kg Thomasmehl, 
300 „ Superphosphat. 
4. Zuckerrüben gedüngt mit 
400 kg Superphosphat, 
300 „ Chilisalpeter. 
5. Gerste.
        

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