Bauhaus-Universität Weimar

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Sie SOßinterberfammlung 1907 ju SSerltn. @aatjudjt=3tbteilung. 
91uf bie einzelnen Seile Seutfd)Ianb§ b erteilen fid) bie Verfudje folgcnber» 
mafjen: 
1904/05 
1905/06 
Slerfudie 
33erfud)e 
Oftbeutfd)Ianb . . . 
271 
125 
2öeftbeutfd)Ianb. . . 
169 
DJtitteb unb 
SÖeftbeutfctjtanb 
1 313 
Sübbeutftfjlanb. . . 
122 
150 
Sufamtnen . . . 
562 
588 
©injelne $örperfd)aften Ijaben bi§ ju 80 Verfitdje angemelbet, bon 402 ber 
588 Verfitdje finb Veridjte eingegangen; ferner 31t ben üblichen llnterfud)ungeu auf 
1000=$orngcu>id)t, ßitergewicpt, ©lafigfeit bei Söeijen, ©peljen bei §afer finb bon 
331 Verfud)§anfteIIern 1240 Äorttproben an bie ©aatjuchtftelle unb bon 35 Ver= 
fud)§anftellern 174 fRübenproben an bie 2lgritulturd)emifd)e Verfud)§ftation in 
3ena jur Veftimmung ber Srodenfubftanj eingefanbt toorben. Von ben 402 
cingegangenen ©erfudjSberidjten fönnen 205, alfo 51 96, al§ einwanbfrei be= 
jeidjnet toerben, e§ macht biei 35 96 ber überhaupt angemelbeten Verfudhe. 3lud) 
hier Ijaben bielfad) hagelfdjäbeu unb baS im lebten Seil ber borfät)rigen ©rate 
feljr fdf)Ied£)te SBetter ungünftig auf bie Surdjfüljrung ber Verfudjc mitgemirft, bei 
Welchen man im übrigen beut ©ifer unb ber SluSbauer ber Verfud)§anfteIIer, welche 
fidö ifjrer müljebollen Slrbeit and) im allgemeinen Sntereffe unterteilen, nur größte 
Slnerlennung augfpredjen fanu. 
Sie Verteilung ber einmanbfreien Verfudjc 1906 auf bie hauptanbaugebiete 
in Seutfdjtanb ergibt folgenbe§ Vilb: 
(Siebe bic Ü6erfic()t Seite 59.) 
Vei ben Vcrfudjcn im eittjelnen toirb e§ fid) Ijauptfädjlid) barum l)anbeln, bie 
©rgebniffe ber Fahre 1905 unb 1906 ju bergleidjen. SluSbrüdlicf) möge noch 
betont toerben, bafj auch fo bie ©rgebniffe nur al§ borläufige ju betrad)ten finb. 
hoffentlich toirb bann ba§ britte Verfud)§ial)r, ©rate 1907, in ben meiften fällen 
ein abfchlieffenbeS Vilb bringen. 
3118 ©ntfdjäbigung erhielten bie VerfudjSanfteller ttad) ©inlieferung ber Veridjte 
unb ßornproben bei eintoanbfreier Verfud)§au§führung feitenS ber S. ß. ©. aufjer 
bem feit langem üblichen ©rfafj ber grachtloften auch bie 10 96 9tabatt, welche bie 
Südjter gewähren. Sa ein grofjcr Seil ber Verfudje augfältt, gelangten bieêmal 
3ur Verteilung an Äoften be§ ©aatgutS 
bei Sßinterroggen . . . 
. . 35 %, 
bei Sidfopf=SBeijen . . 
. . 22 %, 
bei langährigen Söeijen . 
. . 25 96, 
bei ©omnterweijen . . . 
. . 20 96, 
bei hafer...... 
. . 24 96, 
bei Felbboljtten .... 
. . 40 96, 
bei Futterrüben .... 
. . 23 96.
        

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