Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber aperiodische Bewegung gedämpfter Magnete. Vierte Abhandlung (Monatsberichte der Königlich-Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1874, S. 767)
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29147/23/
390 XV. Ueber aperiodische Bewegung gedämpfter Magnete. — Abh. IV. -— 
was d (a + cp) zu 
/(«)» 
1 — sin cp 
2 sin cp ’ 
sin cp + 1 
2 sin cp 
. dcp 
macht. Damit u den Werth von 45°--annehme, der in Bezug- 
auf Yariationsschwankungen somit als ungünstigster erscheint, muss 
H — S 
H+S _ 
Y 
2 
sein, da nach Gleichung (4) dann ß — 45°, tg ß = 1 ist. 
Ueber a = 90° hinaus wird d (cc + cp) negativ, Stab und Erde¬ 
haben gleichsam die Rollen vertauscht, indem von a = 90° — cp ab 
die Erde den Magnet vom Stabe fort dem Aequator zu drängt. Bei 
u = 135° — 'f. findet ein negatives Maximum statt u. s. w. 
Hr. von Lang machte mich auch auf eine Anwendung der durch 
den Stab erzeugten Ablenkung aufmerksam, an die ich nicht gedacht 
hatte, nämlich um dem Magnet, behufs bequemerer Ablesung, eine be¬ 
liebige, gewünschte Lage im Azimuth zu geben. Hr. von Lang selber 
hat, was mir entgangen war, sich dieses Kunstgriffes längst in seinem 
‘Spiegelgalvanometer zur objectiven Darstellung’ bedient. (Yergl. Exneb 
in Cael’s Repertorium für Experimental - Physik u. s. w. München 
1869. Bd. V. S. 8.)]
        

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