Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber aperiodische Bewegung gedämpfter Magnete. Vierte Abhandlung (Monatsberichte der Königlich-Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1874, S. 767)
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29147/13/
380 XV. Ueber aperiodische Bewegung gedämpfter Magnete. — Abh. IV. — 
In der That, obige Betrachtungen über Gleichgewichtslage eines 
Magnetes, auf den ein der Declinationsebene nicht paralleler Stab wirkt 
passen, wie auch Fig. 29 und Formel (3), völlig auf den Fall, den wir 
uns jetzt denken wollen, dass Winkel cp nicht mehr bloss durch Variation 
der Declination, sondern zugleich durch mechanische Unvollkommenheit 
unserer Vorrichtungen entstand. 
Um Ausdruck (3) in vielen Fällen leichter zu discutiren, nie auch 
aus später einleuchtenden Gründen, empfiehlt sich folgende Umformung. 
Statt des von der zeitigen Declinationsebene itS aus gerechneten Winkels 
u betrachten wir den Winkel ß zwischen der cp hälftenden Geraden und 
der in Fig. 29 gleichsam als Zeiger nach Nordost weisenden Senkrechten 
0Z auf die Mitte 0 des Magnetes. Man hat 
« = 90° - (ß + |-), « + cp = 90° — [ß — |-), 
tg ß 
H — S L cp 
H + 8 COt 2 : 
oder am bequemsten für die Discussion 
2II 
H + 8 
i) cot l 
(4) 
[781] H = S, oder so vollkommene Astasie, wie sie durch absolute 
Abgleichung der auf den Magnet wirkenden entgegengesetzten Richtkräfte 
zu erreichen ist, macht ß nicht unbestimmt, sondern = 0. Der Magnet 
stellt sich also dann so ein, dass 0Z den Winkel cp>, seine Axe aber den 
supplementären Winkel zu 
    

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