Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschreibung einiger Vorrichtungen und Versuchsweisen zu elektrophysiologischen Zwecken (Abhandlungen der Königlich-Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1862, S. 75)
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29130/37/
§. 11. Vom Compensator, einer elektromotorischen Messvorrichtung. 181 
Da E und (■ Constanten sind, so ist y, die zu messende elektromotorische 
graft, eine lineare Function von X, und zwar X einfach proportional, 
gicht so hei Hrh. Poggendoepf. Um seinen Fall mit dem unseren in 
Vergleich zu bringen, ist nur nöthig, sich zu denken, die Nebenleitung 
von veränderlichem Widerstande X sei unmittelbar zwischen den Punkten 
jV und S unseres Schema’s (Fig. 9) angebracht. Nennen wir diesmal u 
die zu messende elektromotorische Kraft im Multiplicatorkreise, so hat 
die Stärke der beiden darin sich deckenden Ströme zum Ausdruck: 
EX — u (A + W) 
W [M + X) + MV 
an Stelle von C — X in unserer Formel (I) ist W getreten. Die Be¬ 
dingungsgleichung (II) lautet demgemäss jetzt 
EX r EW 
u ~ x + w - * x + W- 
d. h. u als Function von X wird dargestellt, indem man die Ordinaten 
einer gleichschenkhgen, auf ihre Asymptoten bezogenen Hyperbel, deren 
Asymptoten zu Gleichungen haben u = E, und X — — W, und deren 
Potenz E W, ahzieht von den Ordinaten der den Abscissen parallelen 
Asymptote. S. die Curve 0 u in Fig. 10, worin die Gerade 0 y zugleich 
Fig. 10. 
^Wl Gang der linearen [113] Function y in unserem Falle vorstellt. 
•^ür A = w ist u = y'-> X = C — W = L schneidet die Gerade 
j®seres Schema’s die Hyperbel des PoGGENDOEFP’schen, vermöge einer 
^kannten Eigenschaft dieser Curve. Für /. = C ist die Ordinate unseres 
kema’s = E, welche Grösse die des PoGGExnoEFP’schen erst für 
& oo erreicht.
        

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