Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschreibung einiger Vorrichtungen und Versuchsweisen zu elektrophysiologischen Zwecken (Abhandlungen der Königlich-Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1862, S. 75)
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29130/32/
176 VIII. Beschreibung einiger Vorrichtungen und Versuchsweisen u. s. w. 
wieder über die Näpfchen brücken kann. Der Schlüssel in der oben beschrie¬ 
benen [107] Gestalt leistet aber in diesem Fall Alles, was man braucht 
wenn man jede seiner Doppelklemmen mit dem einen Ende der inducir- 
ten Rolle imd mit der einen Elektrode verknüpft, und sich des Vor¬ 
reibers an Stelle des Kupferbügels zwischen den Quecksilbemäpfchen 
bedient. Soll die Richtung der Inductionsströme umgekehrt werden, so 
muss man freilich noch ausserdem vor oder hinter dem Schlüssel einen 
Stromwender einschalten. 
§. XI. Vom Compensator, einer Vorrichtung zum Messen der 
elektromotorischen Kraft der Nerven und Muskeln. 
Auf einem Brett, einer Latte, u. d. m., denke man sich nach Art 
einer Klaviersaite über zwei Stege mittels einer Oese an dem einen, eines 
Wirbels an dem anderen Ende einen Messingdraht NS (s. Fig. 9) von 
Fig. 9. 
D 
etwa 2 m Länge und 1 • 75 mm Dicke ausgespannt, und dessen Enden durch 
einen PoHL’schen Gyrotropen G mit dem Zink und Kupfer einer Daniei* ' 
sehen Kette D verknüpft. Dieser Draht heisst der NebenschliesS- 
draht. An dessen einem Ende N ist das eine Ende des Multiplicator- 
kreises NfiMr angelöthet. Das andere Ende dieses Kreises, r, ist a»
        

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