Bauhaus-Universität Weimar

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jweUmäfftgjiebefunbette, bent33auewir!(ichjum®runbe 
gelecjt »erben tnüffe, obwohl berStaat ftch oorbehaiten tarnt, 
etwaige Umarbeitungen ober Veränberungen beffetbcn fjStaub 
5« oertangcn. Surcfj eine ä^nlit^e 2Saafsreget »ärbett bte Srjien 
fchon tu bebeutenber fßrarib jie^enbett Sïünftier ebenfattô gejwun» 
gen, fei’ö ber @^re, fet’b beb pecuntären ©ewtmtb »egen, ftd^ alb 
Soncurenten mit in bte 9leit>en ju fießen unb ber Staat hätte 
baburd; bie Sicherheit, atte bie ihm ju ©ebote ftejtenben Kräfte itt 
Shütigteit 5« fetten. — 
Ser fifwterigfte unb auch nicht ganj ju befeitigenbe fPunet 
wäre bte Seurtheitung unb 2Bat)t beb fjttaneb jur Stubfä^rung, 
aber auch bief er würbe ftef) bebeutenb mobifteiren, wenn man an» 
ftnge, bte Slubfü^ruttg öffenttiefter Sauten, niept atb fpecteße Sin» 
getegenljeit ber Sehörbe, fonbern atb attgemcine tttationat » S^ren* 
fache ju betreiben. Vor aßen Singen müfjte nieftt, nad)bent bab 
(fnburtbeit gefaßt tft, fonbern border eine öffentliche Stubfteßung 
ber fptäne ftatt ftnben, unt bte Seurtheiter botft »entgftenb mit ber 
öffentlichen Stimme über bte Arbeiten befannt ju ntadjen feb ftänbe 
ihnen ja bennodj offen ju tftun, »ab ihnen beliebte, aber ich hatte 
cb für fet» jwedmäfjtg, wenigfienb bie öffentliche Meinung, fo 
fdjWadf fte immer fein mag, ju fennen.) 
Sttbbann bliebe bte Ï6aht beb ‘ÿtanb »oht junächfi bent -Ko* 
n arch en übertaffen, aber et» er feinUrtheit aubfpräche, würbe eb 
ihm boef) tieb fein ntüjfen, bteSietnuttg ber Saufünftter ber Stabt, 
»o ber Soncurb 0 or faßt, barüber ju oernehmen fbettn ict) bin über» 
jeugt, foßte man überhaupt bab Spftem ber Soncurfe einführen, 
nicht häufig frentbc Sünftter fpiäne etnfehtefeu würben, benn jeber 
Uünftter weift nur ju gut, wte unenbtich oiet bie genaue Stenntnift 
aßer tocaten Sejicljungen ju ber Sötrfung uttb 3«>edmäfigfett ei» 
neb ©ebäubeb beiträgt unb wie feljr bie fJHäne eineb mit biefen 
Singen nicht ganj Vertrauten gegen bte fptäne berer jurüdjiehen, 
bie bab 3tßcb fetbft oor Stugen haben, jubent würbe eb ben Sietften 
nicht paffen, fJHäne in fremben Stabten aubjufütjren, fo batb fte 
einmat einen fejleit Sßohnftjj tn einer anbent Stabt fich gegrünbet 
hätten.) 
aBahrfdjeinttch würbe atfo ber Monarch nicht et;er jur Saht 
ferretten, bib er bte Meinung ber Korporation ber Sauliinftter ge» 
hört hätte, unb biefe würbe fich ant ©tc^evflett ^erauôfleïten, wenn
        

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