Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wahrnehmung kürzester Töne und Geräusche
Person:
Abraham, Otto Ludwig J. Brühl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit28896/39/
Wahrnehmung Mrzmter Töm und Geräusche. 
215 
sie eine Tonhöhe besitzen; und wie Obertöne eine Täuschung 
nach oben Mn erzeugen, so werden tiefe Beitöne oder tiefe 
Nebengeräusche eine Täuschung nach- unten hin hervorbringen. 
Daher ist unser tiefes Nebengeräusch im Stande, sobald es sich 
dem Tone unanalyskbar vermischt, eine Octaventäuschung des 
I rtheils nach unten hin hervorzubringen. — Wir glauben, dafs 
die viel besprochenen Untertöne Riemann’s , welche an ver- 
schiedenen Instrumenten gehört werden sollen, nichts weiter sind 
als solche tiefe Nebengeräusche, welche, da ihr Tonoharacter nur 
schwach ausgeprägt ist, mit dem Grundton zu harmoniren scheinen 
und daher meist in die untere Octave (beliebig auch in die Quinte) 
willkürlich verlegt werden. 
Die Octaventäuschung trat ein bei 
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Wieder in Schwingungszahlen ausgedrückt haben wir den 
Eintritt der Octaventäuschung mit . 
20 Löchern “bei einem Ton, der 6900 Schwingungen pro Secunde macht 
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Das ist in absoluter Zeit mit 
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