Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wahrnehmung kürzester Töne und Geräusche
Person:
Abraham, Otto Ludwig J. Brühl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit28896/24/
200 
Oikf Abraham uni Ludm§ J< Brühl. 
Grenze à4, mit vier Schwingungen bis d*, mit fünf Schwingungen 
bis fi$b, mit zehn Schwingungen bis %, Mit 20 Schwingungen 
konnten wir alle Tön© hören, welch© unser© Sirene mit dem ver¬ 
wendeten Kraftbetrieb hergab, doch war dies noch nicht die 
Höhengrenze der Tonwakrnehmimgen überhaupt — Hatten 
wir mit der Sirene noch höhere Tön© erzielen können, dem 
würden wir wahrscheinlich auch an eine Grenze der Ton- 
©mpfindung mit 20 Löchern gekommen sein, die tiefer Hegt ak 
die absolute Höhengrenze, Wir schlieisen dies allerdings mm 
durch Analogie. 
Wir sehen also aus obiger Zusammenstellung, dafs wir 
für höchste Töne mehr Schwingungen brauchen als 
für tiefere, und dafs die Höhengrenzen ziemlich 
proportional mit den absolut erforderlichen 
Schwingungszahlen wachsen. 
Setzen wir jetzt für die Buchstaben die Schwingungszahlen 
ein, die ihnen entsprechen, so erhalten wir: 
Mit 2 Schwingungen bis zu einem Ton, der 3168 Schwingungen p, Sec. macht 
3 „ „ „ „ » » 3960 
4 V » >t ») « »» 6020 
6 ii n ?i »? « ii ©wo 
10 M „ « 7040 
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n 
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Da wir nun hierbei sahen, dafs man mit zunehmender absoluter 
Schwingungszahl zu Tönen höherer Schwingungsanzahl pro Se- 
cund© gelangt, lag es sehr nahe, die Werth© zu betrachten in Bezug1 
auf die absolute Zeit, welche sie ausdrüeken. Ein Ton, welcher 
3168 Schwingungen pro Second© macht, braucht zu 2 Schwingungen 
2 1 1 
.^0v Seconde; oder setzt man für 1A/.A Seconde das 
ol Do loo4 ' lUUü 
Symbol a ©in = 0,63 a. Ein ‘-on, der von nur 3 Schwingungen 
3 1 
erzeugt wird, braucht mindestens = 
4 1 
= 0,76 er, 4 Schwingungen brauchen mindestens ^q20 = J255 ®e‘ 
5 1 
1320 
Seconde oder 
cunde = 0,79 0; 5 Schwingungen = 1200 “ 
10 Schwingungen = 7((A = 1,42 o. 
Man könnte daher sagen, dafs für die Ton-
        

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