Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Grenzen des Naturerkennens. In der zweiten allgemeinen Sitzung der 45. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig am 14. August 1872 gehaltener Vortrag
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit28636/31/
Über die Grenzen des Naturerkennens. 
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Leibniz und Geulincx, in den philosophischen Monats¬ 
heften, 1884. S. 423. 424); — sowie in Hm, Zeller’s Ab¬ 
handlung: Über die erste Ausgabe von Geulincx’ Ethik und 
über Leibniz’ Verhältnis zu Geulincx’ Occasionalisnjus, in 
den Sitzungsberichten der Akademie, 1884. Bd. II. S. 673. 
25 (S. 454). Leibniz gibt nicht an, aus welchem Quell 
er Huyghens’ Beobachtung schöpfte. Hrn. Dr. Berthold 
verdanke ich darüber folgende Notiz. „Bei Feder, Sophie 
Kurfürstin von Hannover im Umriß. Hannover 1810. S. 239, 
findet sich ein Brief der Kurfürstin an Leibniz vom 24. Juli 
ÎÔ99, in welchem sie anfragt, wie es sich mit der gegen¬ 
seitigen Beeinflussung zweier Uhren verhalte, von der ihr 
Leibniz gesprochen; sie habe es wieder vergessen. Leibniz 
antwortet (26. Juli 1699, a. a. O. S. 240), dies sei eine Beob¬ 
achtung von Huyghens über zwei Pendeluhren („// me l’a 
contée lui-méme, et il l’a même publiée dans ses ouvrages 
sur les pendules“), und gibt eine ausführliche Beschreibung 
davon, ohne jedoch den Vergleich mit Leib und Seele zu 
erwähnen.“ — Huyghens’ erste Mitteilung steht im Journal 
des Sçavans, 16 et 23 Mars 1665; er erwähnt die Tatsache 
in seinem (Chr. Hugenii etc.) Horologium oscillatorium etc. 
Parish 1673. Fol. p. 18. 19. — Seine Beobachtung wurde 
nicht nur, wie es in den drei ersten Auflagen hieß, anfangs 
dieses Jahrhunderts von Abraham-Louis Breguet angewendet, 
um den Gang jeder der beiden Uhren gleichförmiger zu 
machen (Biot’s Lehrbuch der Experimental-Physik. Deutsch 
bearbeitet von Fechner. Leipzig 1829. Bd. II. S. 129), 
sondern sie wurde auch gegen Mitte des vorigen Jahrhunderts 
vom Uhrmacher Ellicot in London zufällig erneuert und 
weiter verfolgt (An Account of the Influence which two Pen¬ 
dulum Clocks were observed to have upon each other. Phi¬ 
losophical Transactions. 1739- P- l2^- 12^)- — Vgl. Laplace, 
Sur Faction réciproque des pendules etc. in den Annales 
de Chimie et de Physique. 1816. t. III. p. 162, mit einem 
Zusatze von Arago (Deutsch in Gilbert’s Annalen der 
Physik. 1817. Bd. LVIL S. 229). 
26 (S. 455). Vgl. oben S. 37 ff., sowie Bd. II XXIII: ‘Die 
sieben Welträtsel’. 
27 (S. 456). In der oben S. 443 (vgl. Anm. 2 auf 
S. 465—466) angeführten Stelle hat Laplace wohl nicht be¬ 
absichtigt, die Bedingungen astronomischer Kenntnis genau 
auszudrücken. Als ungenauer Ausdruck erscheint es. auch, 
wenn er sagt, der menschliche Geist werde von dem von ihm 
(Laplace) gedachten Geiste stets unendlich weit entfernt 
bleiben (vgl. oben S. 446). 
28 (S. 458). Bei seinem „Je pense, donc je suis“ verstand
        

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