Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gedächtnisrede auf Johannes Müller. Gehalten in der Leibniz-Sitzung der Akademie der Wissenschaften am 8. Juli 1858
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit28628/159/
Anmerk. 14—37. — v. Walther über Müller’s Krankheit. 
293 
3r (S. 153)- Über ‘Das Sehen in subjektiver Hinsicht, 
von Purkinje. 1819’. 1821. In ‘Zur Naturwissenschaft 
im allgemeinen’. Goethe’s sämtliche Werke in dreißig 
Bänden. Stuttgart und Tübingen. 1851. Bd. XXX. 
S. 333- 334- 
32 (S. I53)- Handbuch der Physiologie usw. Bd. II. 
Abt. 3. Koblenz 1846. S. 567. 
33 (S. 154). Vgl. oben Schwann’s Mitteilung am Schluß 
der Anm. 1, S. 287. 
34 (S. 156). Gedächtnisrede usw. S. xxm. 
35 (S. 156). Zur Naturwissenschaft im allgemeinen. A. 
a. O. S. 327. 
36 (S. 156). Artikel: ‘Tierische Elektrizität’ im Enzy¬ 
klopädischen Wörterbuche der medizinischen Wissenschaften 
usw. Bd. X. 1834. S. 546; — Handbuch der Physiologie usw. 
Bd. I. 3. Aufl. S. 648. 
37 (S. 157). Ich lasse hier aus den beim Ministerium 
der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten 
aufbewahrten Personalakten Müller’s, die mir durch die 
Gnade Sr. Exzellenz des Hrn. Ministers von Bethmann- 
Hollweg zum Zweck von Studien für die Biographie des 
Verstorbenen mitgeteilt wurden, diesen Bericht wörtlich und 
vollständig folgen. ^ 
(Gutachten des Geheimenrates von Walther über den Ge¬ 
sundheitszustand des Professor Müller.) 
Hochgeborner Freiherr, 
Gnädiger hochgebietender Herr Minister! 
Der Herr Professor Windischmann hat mir im Aufträge 
des Hrn. Geheimen Oberregierungsrates Schulze die Mit¬ 
teilung gemacht, daß Eure Exzellenz von mir ein Gutachten 
über den Gesundheitszustand des Hrn. Prof. Müller und 
Vorschläge über die Mittel zu seiner Wiederherstellung zu 
erhalten wünschen. Diesem hohen Aufträge beeile ich mich 
in folgendem zu entsprechen. 
Professor Müller leidet schon seit 31ja Monaten an einer 
eigenen Art von Hypochondrie, welche ich schon mehrere 
Male bei jungen Gelehrten im Anfänge ihrer mit Erfolg be¬ 
gonnenen literarischen Laufbahn zu beobachten Gelegenheit 
hatte. Da in diesen von mir früher beobachteten Fällen ins¬ 
gesamt zuletzt immer, obgleich sehr langsam, wieder voll¬ 
ständige Genesung eintrat, so zweifle ich keineswegs, daß 
auch Professor Müller sich wieder ganz erholen, und zu 
seinen Berufsarbeiten die vorige ausgezeichnete Tüchtigkeit 
erlangen werde, um so mehr, als sein Zustand sich wirklich 
schon bedeutend gebessert hat.
        

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