Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Lebenskraft. Aus der Vorrede zu den 'Untersuchungen über tierische Elektrizität' vom März 1848
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit28623/26/
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Über die Lebenskraft. 
Natur, mit wissenschaftlichen Erläuterungen. Dritte Aus¬ 
gabe. Stuttgart und Tübingen 184g. Bd. II. S. 314). 
' 3 (S. 8). Poggendorff’s Annalen der Physik und 
Chemie. 183g. Bd. XL VIL S. 290. 
4 (S. 8). Mikroskopische Untersuchungen über die Über¬ 
einstimmung in der Struktur und dem Wachstum der Tiere 
und Pflanzen. Berlin 1839. S. 220. 
5 (S. 8). Grundzüge der wissenschaftlichen Botanik usw. 
Bd. I. Leipzig 1842. Methodologische Einleitung. S II. — 
Bd. II. 1843. S. 436. 
6 (S. 8). Allgemeine Pathologie und Therapie als 
mechanische Naturwissenschaften, Leipzig 1842, S. 19; — 
Artikel: ‘Leben, Lebenskraft’ in Rud. Wagner’s Hand¬ 
wörterbuch der Physiologie mit Rücksicht auf physiologische 
Pathologie. Braunschweig 1842. Bd. I. S. xix. 
7 (S. 11). Die organische Chemie in ihrer Anwendung 
auf Physiologie und Pathologie. Braunschweig 1842. S. 199. 
8 (S. 15). Philosophiae naturalis Principia mathematica. 
Coloniae Allobrogum 1760, 40, t. I, p. ir: „ . . . . Mathe- 
maticus duntaxat est hic conceptus. Nam virium causas et 
sedes Physicas jam non expendo .... Unde caveat lector, 
ne per hujusmodi voces cogitet me speciem vel modum 
actionis causamve aut rationem Physicam alicubi definire, vel 
centris (quae sunt puncta Mathematica) vires vere et Physice 
tribuere: si forte aut centra trahere, aut vires centrorum esse 
dixero.“ 
9 (S. 16). Als ich 1856 Liebig in München besuchte, 
brachte er die Lebenskraft zur Sprache, und wendete gegen 
diesen Punkt meiner Beweisführung ein, daß die Unzerleg¬ 
barkeit unserer unzerlegten Stoffe keineswegs feststehe, daher 
man nicht, wie ich es getan, von einem Eisenteilchen als 
von einem unveränderlichen Gegenstände reden könne. Ich 
gab ihm gerne zu, daß das Eisenteilchen als Paradigma 
eines mit unveräußerlichen Eigenschaften ausgerüsteten ma¬ 
teriellen Substrates schlecht gewählt sei, um so mehr als 
gerade beim Eisen die AMPÈRE’schen Strömchen auf eine 
recht zusammengesetzte Natur des Atomes zu deuten scheinen. 
Andererseits durfte ich behaupten, daß Liebig’s Einwand den 
Grund meiner Betrachtung unberührt lasse, da ich selbst¬ 
verständlich darin mit gleichem Erfolg, an Stelle des Eisen¬ 
teilchens, ein Atom einer irgendwie beschaffenen Urmaterie 
setzen könne.
        

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