Bauhaus-Universität Weimar

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J. ßoekc, 
aus dem Jahre 1910 (73) heisst es: „a guisa de hipötesis de tantes, podria 
suponerse que la substancia contenida en las vainas de Schwann del cabo 
periférico, no es un prinzipio fijo, quiescente .... sino un fermento o agente 
catalltico, excitador de la asimilacion del protoplasma axönico, e incapar 
de consumirse al obrar sobre el protoplasma nervioso (cono de crecimiento).“ Da 
Cajal jedoch verspricht (1. c. 1820. p. 182), dass er über alle diese Sachen 
näher berichten werde in einem sich jetzt in Vorbereitung befindlichen Buche 
über dieNervenregeneration, so würde es ein wenig verfrüht sein, diese allgemein 
gehaltenen Äusserungen jetzt schon eingehend zu kritisieren. Und auch 
dann wäre es hier nicht die geeignete Stelle dazu, denn die Begriffe des 
Neurotropismus und des Neurocladismus lassen sich noch viel schärfer be¬ 
leuchten durch die Regenerationserscheinungen im Endgebiet und durch die 
der heterogenen Regeneration, und wir werden uns daher in den folgenden 
Abschnitten noch eingehend mit ihnen beschäftigen. 
10. Der Übergang der Nervenfasern in den peripheren 
Nervenabschnitt. 
Während die präcocen Regenerationserscheinungen der Axonen des 
peripheren Nervenstumpfes schon einige Tage nach der Nervenresektion ihr 
Ende erreichen und einer vollständigen Degeneration Platz machen, besteht 
der Übergang des Narbengewebes in den peripheren Nervenstumpf aus ver¬ 
zweigten Bindegewebsformationen, welche mit den Enden der zu Büngner¬ 
sehen Bändern differenzierten Sch wann sehen Zellen der peripheren Nerven¬ 
fasern Zusammenhängen. Nach der Auffassung Cajals hängen dabei die 
aus den Sch wann-Zellen hervorgegangenen Büngnerschen Bänder nicht 
mit den bindegewebigen Elementen zusammen, sondern diese letzteren enden 
frei. Nach anderen Autoren dagegen wachsen die peripheren Sch wann- 
Zellen zentralwärts in das Narbengewebe hinein und sollen sogar daselbst 
mit den aus dem zentralen Stumpfe hervorgewachsenen Sch wann-Zellen 
Zusammentreffen (Henriksen) und so eine ununterbrochene gliöse (Nage- 
otte) leitende Bahn darstellen, in der sich die Neurofibrillenzüge der rege¬ 
nerierenden Fasern differenzieren, oder in die sie hineinwachsen. Andere 
Untersucher, an deren Seite ich mich stellen muss, lassen diese Frage zur 
Zeit unbeantwortet und beschreiben nur die Ausbildung des zelligen Leit¬ 
gewebes zwischen den beiden Nervenstümpfen. Wie oben erwähnt wurde, 
wachsen nach der Auffassung Cajals und seiner Schule die Nervenfasern 
in den Interstitien zwischen den Bindegewebszellen weiter und erreichen so 
die freien Enden der Büngnerschen Bänder, nach anderen benützen sie 
die Elemente des Leitgewebes und wachsen also intraprotoplasmatisch weiter. 
Wie dem auch sein möge, die aus dem zentralen Nervenstumpf her¬ 
vorwachsenden Fasern sind dünne marklose Fasern, von Strecke zu Strecke
        

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