Bauhaus-Universität Weimar

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J. Bo eke, 
S’agit-il là d’une croissance intracellulaire ou d’une agglutination secondaire; 
c’est ce qu’il est bien difficile sinon impossible de dire.“ Und weiter: „jamais 
nous n’avons vu à ce niveau (région unissant la cicatrice au bout périphéri¬ 
que du nerf) d’axones occupant un trajet intracellulaire“ (1. c. p. 332). 
Der letzte Autor, welcher die Frage der frühen Entwickelung des peri¬ 
pheren Nervensystems von diesem Standpunkte aus untersucht hat, und da¬ 
her hier erwähnt werden muss, ist Neal, welcher in einer trefflichen Arbeit 
(218) die Genese der Augenmuskelnerven beim Haien, Squalus acanthias, 
studierte. Neal findet in den ersten Stadien der Entwickelung keine Spur 
von Plasmodesmen oder sonstigen Verbindungen zwischen Medullarrohr 
und Myotom *), und nur „a plasmoid substance or a liquid with a minimal 
amount of coagulable material, which, when treated by the usual reagents, 
assumes a vacuolated appearance.“ Mit Protoplasma hat diese Materie nach 
Neal nichts zu schaffen (1. c. p. 31). In späteren Stadien werden proto¬ 
plasmatische Fortsätze (Ausflüsse) von den Neuroblasten und sonstigen Me- 
dullarzellen gebildet, mit welchen sich Sklerotomzellen verbinden. „In early 
stages no protoplasmic connections between tube and somits are found. A 
plasmoid substance fills the space between tube and myotome. Later, medul¬ 
lary cells in the ventrolateral wall of the tube develop a neuro-reticulum 
and manifest deeply-staining properties. This change is followed by a pro¬ 
trusion of amoeboid processes into the space between tube and somits. Later 
such protrusions become wider and more extensive, several adjacent cells 
adding to the size of the protoplasmic bridge thus formed between tube and 
myotome. The movement of medullary protoplasm is correlated with a mi¬ 
gration of sclerotome cells into the space between tube and somits, but the 
latter elements participate only temporarily, if at all, in the formation of the 
ectoderm-mesodermic connection.“ (1. c. q. 34). 
In diesen protoplasmatischen Verbindungsbrücken findet Neal die 
ersten Neurofibrillen als Auswachsungen der Neuroblasten. Ob aber diese 
protoplasmatische Substanz, wie Held angibt, in den wachsenden Neuroblast- 
ausläufern aufgeht, von diesen resorbiert und umgewandelt wird, ist nach 
Neal schwer zu unterscheiden, jedoch sehr unwahrscheinlich. Am Ende 
schliesst Neal sich durchaus den Anhängern der His-Forelschen Aus- 
wachsungstheorie an. Für die Entwickelung des Okulomotorius kommt Neal 
zu diesem Schluss : „the fact is, that in all the stages in which the nerve 
anlage may be traced to its peripheral termination in the stages before it 
reaches the myotome, the distal end shows an amoeboid character, precisely 
resembling the distal extremity of nerves growing in cover-glass preparations 
as drawn and described by Harrison, Lewis and Burrows. No direct 
relation with the processes of adjacent cells nor with a direct plasmodes- 
.*) Man vgl. das von Held hierüber bei der Anamniern Mitgeteilte auf p. 491.
        

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