Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Anziehungszeit und Abreissungszeit der Elektromagnete
Person:
Schneebeli, Heinrich
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit26300/1/
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zu erhalten, als nöthig gewesen wäre, mit dem Zirkel eine 
Distanz zu messen, geschweige denn genügend sichere 
Vergleiche für die Abstände der verschiedenen Linien zu 
erhalten. Noth wendigerweise müssen die Kohlenspitzeu 
doch eine gewisse Dicke haben, um einestheils nicht gar 
zu schnell zu verbrennen, anderntheils genügend Raum 
zu bieten, die verschiedenen Metalle aufzulegen. Der Um¬ 
stand,, dafs die Kohle nun mehr oder weniger mit geringen 
Theilen anderer Stoße, vor allem Kieselsäure verunreinigt 
ist, veranlafst ein Hin- und Herspringen des Flammen¬ 
bogens und damit ein Hin- und Hergehen des Spectrums. 
Bei Anwendung photographischen Papieres hätte die Ein¬ 
wirkung schon beträchtlich lange dauern müssen, um auch 
nur eine Spur von einem Bilde zu erzeugen, und so lange 
das Spectrum zu erhalten war -mir absolut unmöglich. 
Möglich wäre es vielleicht gewesen, wenn ich eine em¬ 
pfindliche Collodiumschicht hätte anwenden können, doch 
liefsen es die Umstände, unter denen ich die Experimente 
anstellte, nicht zu, eine solche anzuwenden; ich mufste 
mich begnügen, die Resultate qualitativ festzustellen, so 
weit wie ich es mitgetheilt habe. 
VIII* lieber die Anziehungszeit und Abreifsungs- 
zeit der Elektromagnete ; 
von II. Schneeb eli. 
I. 
Das unter Ziffer 5 in meinem früheren Aufsatz ausge¬ 
sprochene Resultat, dafs nämlich die Abreifsungszeit in 
demselben Sinne verändert werde, wie die Anziehungszeit, 
wenn die Stromverzweigung ähnliche Veränderungen er¬ 
fahre, wurde nachträglich noch experimentell bestätigt.
        

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