Bauhaus-Universität Weimar

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der erforderlichen Messungen, lässt aber auch die Fehler ver- 
grössert und dadurch merklicher hervortreten. 
Auf Tafel I Fig. 5 ist eine Bilder-Serie in der Grösse der ur¬ 
sprünglichen Aufnahme reproducirt. 
Ich kann die sich für die einzelnen Tafeln ergebenden Unter¬ 
schiede erst im Zusammenhänge mit der Darlegung der Ergeb¬ 
nisse besprechen, die sowohl an den Haupt-Versuch als auch an 
die Abänderungen der Versuchs-Anordnung gebunden sind. 
Für alle Tafeln und Bilder gilt jedoch das Folgende: 
Innerhalb der Umrahmung des weisslich-grauen Herzbeutels 
liegt das Herzbild mit seinen verschiedenen, näher zu schildernden 
Formen und Veränderungen. Gegenüber dem sowohl auf Tafel I 
Fig. 1, 2 und 5 als auch auf Tafel II Fig. 2 sichtbaren Lungen- 
theile, in allen anderen Bildern an der entsprechenden Stelle be¬ 
findet sich das oberste Ende des rechten Ventrikels, der Über- 
gangstheil zwischen Conus arteriosus und Arteria pulmonalis. 
Den grössten Theil des ganzen Bildes nimmt entsprechend der 
normalen anatomischen Lagerung des Organes die Vorderfläche 
der rechten Kammer ein. Sie wird in Tafel I Fig. 1 ') vom 
Pericard durch eine schmale Schichte von Fett getrennt, das 
sich beim Hunde in vielen Fällen an und in der Atrioventricular- 
Furche vorfindet und im Bilde die rechte Kammer nach oben 
und rechts einsäumt. Die Grenze zwischen den Kammern bildet 
die von links oben nach rechts unten in mehr oder weniger 
nach oben convexem Bogen absteigende vordere Längsfurche 
des Herzens. 
Die untere Umrandung bildet ein ganz besonders rechts aus¬ 
gesprochener, in Form und Ausdehnung wechselnder Schlag¬ 
schatten. 
Da das Object in allen Aufnahmen von vorneher beleuchtet 
ist, sind die am meisten gegen den Beschauer vorspringenden 
Punkte immer auch die hellsten. Es ist auch durch das Ver¬ 
hältnis des Objectes zur Lichtquelle (der Sonne) bedingt, dass 
das Herz mit denjenigen Theilen, welche sich während der Be¬ 
wegung von dem LIintergrunde abheben, auf diesen einen sich 
entsprechend ändernden Schlagschatten wirft. 
*) Auch in den Bildern der Tafel I Fig. 2 und ç sowie in allen Bildern der 
Tafel II.
        

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