Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Sinne des Menschen in den wechselseitigen Beziehungen ihres psychischen und organischen Lebens: Ein Beitrag zur physiologischen Aesthetik
Person:
Tourtual, Caspar Theobald
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit25765/128/
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fetrt, ben britten annoch Problematiken ungerechnet, oer^ 
[eben ijt, in welchen ftd> bie feinjîen -Uleroenfabchen oerbreb 
ten; bie ^Bewegungen ftnb baher energifcber unb weniger 
wanbelbar, aB bie ber Vlenbung, bem gröberen Stoffe 
gemäß, welchen baê £)hr oerarbeitet Spnamifcp betrachtet 
fallt bemnacb bie SrB ber Senfibilitat, bie Srommelbaut 
ber Srritabilitat anheim, jene ift thatig burch Crpanfton, 
tnbern bie Pupille (ich oerengt, biefe burdh Contraction, 
oermehrte Spannung» tiefer ©egenfah, welcher, wie fcpon 
angebeutet, in bem geiftigert ©egenfa^e ber räumlichen 
unb zeitlichen Sarjlellung beiber Sinne beruht, unb beêhalb 
feineëwegeè ber h^t burchzuführenben parallele wiberjtreitet, 
betätigt ftch burdh Vergleichung ber ^eroenapparate, welche 
ben genannten Stilen oorjtehen» Sie in ber Vlenbung ftch 
oerzweigenben Ciliarneroen nehmen ihren Urfprung theiBooro 
2lugenajte beS fünften Ç>aarc§, theiB oom Ciliarfnoten, wel= 
cher burch ben Slafenzweig biefeS 2lfte§ unb einen 3weig be3 
allgemeinen Vewegungêneroen beê 2fugapfeB, n. oculomo 
torius, znfammengefe^t wirb, fie gehören alfo oor;ugêweife 
ber ©mpftnbung an, ba ber breitheilige 9ïero ba§ bie ©mpft'n« 
bung oermittelnbe Srgan fur ben 2lntlihtheil beê ^)aupteâ 
bilbet Shn gegenüber fleht ber nervus tlurus aB Vewe« 
gungênero be§ 2lntlt£eê; au§ biefem entfpringen bie zerren 
gdbepen, welche bieSÏÏuêfeïn be§ $ammen> unb Steigbügels 
oerfehen, nachbem jener zuoor noch einen fleinen 3wetg oom 
Sberfteferajle beS fünften $aare§, ben oberflächlichen Seifen« 
neroen aufgenommen hat, welcher wahrfcheinltch an ber 33ils 
bung jener Sweige einigen 2lntheil nimmt Sie Sfteroenfub« 
flanz beiber £aute gehört alfo zwar beiben Spflemen zugleich) 
an, jeboch bie ber ©lenbung oorzugêweife bem empfinbenben, 
bie ber ^rommelhaut oorzugêweife bem bewegenben, unb biefe 
Spfleme flehen zu einanber in bemfelbigen Verhältnis wie
        

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