Bauhaus-Universität Weimar

9. Die Leitung des Betriebes. 
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Kartoffeln hacken..............2,75 M 
Mähen, Binden, Aufstellen des Getreides......4,00 „ 
Binden und Aufsetzen des Getreides hinter der Mäh¬ 
maschine und Binden der Nachreche...... 1,75 „ 
Mähen von Gras, Klee, Luzerne......... 2,50 „ 
Ernte der Buben, sofern die Rüben in kleine Haufen ge¬ 
worfen und mit Blättern bedeckt werden.....11,00 „ 
Ernte der Rüben, sofern dieselben in Mieten gebracht und 
mit 30 cm Erde bedeckt werden........14,00 „ 
Kartoffelroden und Auflesen..........13,00 „ 
Alle Angaben beziehen sich auf Morgen (25 a). 
Das Verladen der Rüben auf die Feldbahn waggons, das Verlegen 
der Geleise und das Einmieten der Blätter wird mit 6 M pro 
Waggon à 100 dz bezahlt. Die Blätter müssen an die Mietenstelle 
gebracht werden. Die Verwaltung stellt für diese Arbeit 1 Pferd. 
9. Die Leitung des Betriebes. 
Die frühere Art der Leitung ist auch für den Dikopshof beibehalten 
worden; infolgedessen wurde mir als dem früheren Administrator der 
akademischen Gutswirtschaft in Poppelsdorf die Verwaltung des akademischen 
Gutes Dikopshof übertragen. Der größere Umfang des neuen Betriebes und 
seine weitere Entfernung von Bonn haben dazu geführt, einen akademisch 
gebildeten Inspektor für die Wirtschaftsführung anzustellen. Inspektor 
Hofmann sind für die Erledigung der laufenden Geschäfte und für die 
Durchführung der Versuche 2 Assistenten und in neuerer Zeit 1 Assistent 
und 1 Eleve an die Seite gestellt. 
Die rechnerische Kontrolle des Betriebes wird nach dem System der 
doppelten Buchführung bewirkt. Um den eigentlichen Wirtschaftsbetrieb 
von der Versuchstätigkeit zu trennen und ersteren in seinen Ergebnissen 
für sich zur Darstellung bringen zu können, ist für alle Aufwendungen, die 
mit den Versuchen Zusammenhängen, ein besonderes Konto eingerichtet. 
Die Hilfsregister werden in eingehender Weise geführt und soviel wie mög¬ 
lich wird versucht, zahlenmäßig den Betrieb in allen seinen Zweigen zu er¬ 
fassen. Die Kassengeschäfte werden durch das Bureau der Akademie 'er¬ 
ledigt. 
Ausdrücklich möge noch bemerkt sein, daß im Gegensatz zu den 
meisten anderen Versuchswirtschaften das akademische Gut Dikopshof keine 
Staatszuschüsse für die laufende Wirtschaftsführung erhält. Zuschüsse werden 
nur dann gezahlt, wenn seitens des Herrn Ministers besonders kostspielige 
Versuche, welche sich aus laufenden Mitteln nicht bestreiten lassen, an¬ 
geordnet werden. Der Dikopshof ist der Landwirtschaftlichen Akademie 
Bonn-Poppelsdorf als Versuchs- und Demonstrationswirtschaft pachtfrei über¬ 
wiesen worden. Die Erträge des Gutes sollen zur Anstellung von Versuchen 
verwendet werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Rentabilität
        

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