Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der physiologischen Methodik, Dritter Band, Zweite Hälfte: Zentrales Nervensytem, Psychophysik, Phonetik
Person:
Tigerstedt, Robert
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit24817/366/
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W. Wirt h, Psychophysik. 
Durch diese Abweichungen von den einfachsten Erwartungen auf Grund 
der Kombinatorik des § 20 verliert aber natürlich keineswegs etwa auch die 
ausgleichende Berechnung der Konstanten .einer mittleren Funktion F(x) 
ihren Sinn. Denn bei jeder Gruppe Zir kann nach einem Repräsentanten 
Zi gefragt werden, gleichgültig, wie die in Fig. 5 veranschaulichten Streu¬ 
ungen beschaffen sind. Es wäre sogar zunächst nicht einmal die Möglich¬ 
keit genommen, die einzelnen Beobachtungen zir auf ein System mehrerer in 
sich konstanter Mannigfaltigkeiten von unkontrollierbaren Nebenbedingungen 
zurückzuführen, die für sich im einzelnen das einfache E.-G. befolgen. In 
diesem Falle behielte nach Poisson wiederum das arithmetische Mittel z (21) 
jeweils die größte Wahrscheinlichkeit, gleichgültig, nach welchem Prinzipe 
diese einzelnen Systeme miteinander wechseln würden. Nur die Präzision 
—i— folgte dann nicht mehr dem Bernoulli sehen Theorem, würde aber 
Mi/2 
doch immerhin die einzelnen -—^-- als Elementarfaktoren in sich 
Zi,r (1 — Zir) 
schließen. Unter Berücksichtigung der neuen Gewichte wäre also dann auch 
wieder eine wahrscheinlichste Form der Funktion F(a) durch Ausgleichung 
zu ermitteln. Ja F (a) könnte seinerseits trotz jener Abweichungen der M 
vom Bernoullischen Theorem sogar zu dem einfachen E.-G. in unmittel¬ 
barster Beziehung bleiben, eine Möglichkeit, die unten in § 31 ausführlich 
entwickelt ist. Denn die Gewichtskorrektur der Ausgleichungsmethode vermag 
jede beliebige mittlere Funktion F(a), also natürlich auch das einfache E.-G., 
bzw. das Integral 
    

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