Bauhaus-Universität Weimar

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Kritik der elastischen Manometer. 
ob wir den Faktor mit der Masse M’ multiplizieren, oder in E' 
dividieren. Wir haben es, wie wir im Anfang unserer Entwick¬ 
lungen betont haben, vorgezogen, das E', wie es sich aus der 
Aichung des die kleine Luftblase noch enthaltenden Flüssigkeits¬ 
manometers ergeben hat, als die dem Manometer inhärente 
Konstante zu betrachten und sie durch alle Änderungen der 
Röhren-Anordnung etc. unbeinflufst zu lassen. Unsere bisherigen 
Betrachtungen bleiben also zu Recht bestehen. 
Diese Bemerkungen haben auch für den Lufttonographen 
Geltung, denn unser Flüssigkeitsmanometer ist, wenn man die 
kleine in der Manometertrommel zurückgebliebene Luftblase in 
Betracht zieht, auch als ein Lufttonograph zu betrachten. 
Die Reduktion der Trägheitskräfte des Spiegels und des Hebels 
bei den Spiegel- und Hebelmanometern auf diejenige eines auf 
der Membran aufgeklebten Stiftes. 
Zu den bisher beschriebenen Versuchen wurde eine Anord¬ 
nung benutzt, die ich als S t i f t m a n o m e t e r bezeichnet habe. Die 
Absicht bei seiner Konstruktion war, die auf beschränkte Stellen 
der Membram wirkenden Trägheitskräfte auf ein Minimum 
zu verringern. Nach unseren Darlegungen ist dies auch bei 
unserer Konstruktion so weit erreicht worden, dafs man von 
diesen Trägheitskräften im allgemeinen absehen konnte. Die 
Anwendung des Stiftmanometers ist aber .nicht unter allen Um¬ 
ständen möglich. Für gewöhnliche Blutdruckuntersuchungen wird 
man immer neben dem Quecksilbermanometer die Hebelmano¬ 
meter an wenden, da sie der photographischen Registrierung nicht 
bedürfen. Bis jetzt ist jedenfalls bei allen Untersuchungen dasHebel- 
manometer benutzt worden. Wir müssen also versuchen, unsere 
Analyse auch auf dieses auszudehnen. Vorher will ich jedoch 
noch das Spiegelmanometer behandeln, das ich zum ersten Male 
bei der Konstruktion des Herzindikators angewendet habe. Das 
Spiegelmanometer wird, weil es immerhin einen so komplizierten 
optischen Apparat wie das Stiftmanometer nicht erfordert, eher 
bei Blutdruckversuchen angewendet werden können als das Stift¬ 
manometer. Dem Hebelmanometer und dem Spiegelmanometer
        

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