Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Bestimmung kleinster Arsenmengen in Harn, Blut und anderen Körperflüssigkeiten nebst der Arsenbilanz bei Silbersalvarsanbehandlung
Person:
Engleson, Hugo
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit20899/18/
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Hugo Engleson, 
Kühler nicht verwendet, soll man sie so aufbewahren, 
daß kein Staub eindringen kann. 
Die Prüfung der Reagenzien und die Ausführung 
blinder Versuche. 
Um den Bromatverbrauch der Reagenzien zu bestimmen, 
führt man eine vollständige Analyse, alle oben beschriebenen 
Operationen umfassend, mit den angegebenen Reagenzmengen 
aus. Sind die Reagenzien von tadelloser Beschaffenheit, so 
verbraucht man im blinden Versuche immerhin 0,20—0,35 ccm 
Bromatlösung. Die Korrektion bleibt auf 0,01 ccm vollkom¬ 
men konstant, solange man dieselben Reagenzien verwendet. 
Man muß aber diese Korrektion jedesmal neu bestimmen, so¬ 
bald man ein neubeschafftes Reagens in Verwendung nimmt 
Dies bezieht sich auch auf das destillierte Wasser. Wenn 
die Korrektion 0,35 ccm übersteigt, ist von der Verwendung 
dieser Reagenzien abzuraten. Meist ist nur das Chlorkalium 
verunreinigt; auch aus diesem Grunde ist es geboten, wie 
schon früher auseinandergesetzt, auf die Verwendung des¬ 
selben ganz zu verzichten und statt dessen nur Salzsäure zu 
nehmen. 
Die rauchende Salpetersäure prüft man auf ihre Ver¬ 
wendbarkeit auf folgende Art. Man dampft 100 ccm der¬ 
selben in einem Kolben auf 5—10 ccm ein, worauf man den 
blinden Versuch auf gewöhnliche Art fortsetzt. Das hierbei 
verbrauchte Volumen Bromatlösung soll das bei einem ge¬ 
wöhnlichen blinden Versuch mit nur wenig Salpetersäure um 
höchstens 0,05 ccm übersteigen. Arsenhaltige Salpetersäure 
reinigt man leicht durch vorsichtige Destillation. 
VI. Beleganalysen und Arsenbestimmungen im 
normalen Harn. 
a. Beleganalysen. 
Als zu untersuchende Probe wurde eine Lösung von 
Arsensäure verwendet, die im ccm 0,002 mg Arsen enthielt.
        

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