Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die quantitative Wirkung der Enzyme
Person:
Tammann, G. O. Svanberg
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit20890/1/
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! G. Tammann und 0. Svanberg, 
Bei niedrigen Temperaturen, bei denen Ct groß im Ver¬ 
gleich zu pT ist, hat dieser Ausdruck verschwindende Werte. 
Er wächst dann mit der Temperatur an, muß aber wieder 
abnehmen, weil pT im Vergleich zu Ct sehr groß wird.5 Von 
der Enzymmenge X wird die Lage der maximalen Einwirkung 
unabhängig sein, dagegen wird sie von der Einwirkungszeit 
abhängen. 
Eine notwendige Bedingung für das Auftreten eines 
Temperaturoptimums der gespaltenen Substratmenge ist, daß 
AP ]> Ac ist, oder daß die Zerfallskonstante px viel schneller 
mit der Temperatur zunimmt als die Spaltungskonstante cT 
des Substrats. Da die Enzyme allgemein sehr viel weniger 
stabil als die Substrate sind, so wird diese Bedingung ganz 
allgemein zutreffen, und daher für alle Enzyme eine Optimal¬ 
temperatur ihrer Wirkung zu erwarten sein, was auch zutrifft. 
a) Die Abhängigkeit der gespaltenen Snbstratmenge von der Zeit 
bei verschiedenen Temperaturen. 
Führt man in die Gleichung 5 die px- und Cx-Werte 
der Tabellen 1 und 2 ein, so ergeben sich für die Fermen t- 
menge 1 bei verschiedenen Temperaturen die in Fig. 3 ange- 
Zut in ,5tändert 
Fig. 3.
        

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