Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Proteinstudien, II. Mitteilung: Über das Säure- und Basebindungsvermögen des Eieralbumins, unter Mitarbeit von Margrethe Höyrup, Jenny Hempel und S. Palitzsch
Person:
Sörensen, S. P. L.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit20731/33/
136 
S. P. L. Sorensen, 
3. Die Hydrolyse des Ampholytsalzes : 
[HAc] [RHOH] = kbh [RHAc] 
y (1 4 o) • u = 
y • u = 
kw (1 
kb • (1 v ß') • « 
kw • ß' (» * y) 
(S r y)(l r ßO 
4. Die gesamte Ampholytenkonzentration ist gleich a: 
a = U + (s y) ß' b + € + (s -r y) (1 -r ß') 
a=sU + b+_€ + 8-ry 
5. Die Summe der positiven Ionen ist der der negativen 
gleich : 
(s ~ y) ß' -f- b -f" h = * + (s "r y) ß' -j- a • y -j- JîïL 
k h 
h 4 X Ä a ‘y +(€ **)• i 
Wenn ka, kb, kw, a, ß7, a und s bekannt sind, da,nn 
können die 5 unbekannten, u, h, y, b und e aus den oben¬ 
stehenden ö Gleichungen gefunden werden. Dieselben lassen 
sich nämlich auf die folgenden zwei reduzieren: 
a *Na • y • h • kb 
à • y • h • kb (1 4 ßO 4- ß' (h‘ kb 4- h kw 4- k kw) (2) 
S4 y = 
h 4 ~ =* ay -f 
und 
Ä*ß' (ka*K~- h* kb 4- h kb • ,0.y) 
a.y h kb(l 4ß0 4- ß' (h*. kb + h-kw 4- ka.kw 
(3) 
Gleichung (3)1 ist vierten Grades mit Rücksicht auf h, 
aber nur zweiten Grades mit Bezug auf a • y. Man kommt 
deshalb am leichtesten zum Ziel, wenn man h als gegeben und 
a • y und s als unbekannt betrachtet, mit anderen Worten, wenn 
man berechnet, welchen Wert s haben muß, damit die Ampho- 
lytenlösung eine gegebene Wasserstoffionenkonzentration h be¬ 
komme. Bei dieser Berechnung werden a und ß7 vorläufig 
gleich 1 gesetzt, wonächst y für einen gegebenen Wert des h, 
mittels Gleichung (3) berechnet wird.1) 
‘) Wenn « und ß' gleich 1 gesetzt werden, dann können die beiden 
Gleichungen in eine zusammengezogen werden, welche die folgende Form 
bekommt :
        

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