Bauhaus-Universität Weimar

Zur Kinetik der zellfreien Gärung. 209 
nigung erst mit dem Absinken vom Phosphatmaxi¬ 
mum einsetzt. 
tmmCif*, 
Fig. 6. 
2. Läßt man statt Fruktose Hexosephosphat vergären, 
so ist die Gärgeschwindigkeit bei gleicher Zuckerkonzentration 
viel geringer und von vomeherein ziemlich konstant, sie zeigt 
keine « Phosphatperiode » ; sie ist bedingt durch die Geschwin¬ 
digkeit der vorangehenden Hexosephosphatspaltung. Setzt 
man hierzu nun Arseniat in optimaler Konzentration (0,01 
bis 0,005 m), so wird die Gärungsgeschwindigkeit sofort und ganz 
außerordentlich stark gesteigert, viel stärker als beim gleichen 
Hefesaft die Fruktosevergärung nach Ablauf der Phosphat¬ 
periode. Bei einem ziemlich schlecht gärenden Saft, bei dem 
diese letztere nur etwa auf den dreifachen Wert hinaufging, 
wurde die Hexosephospatvergärung von Anfang an bis zu dem 
rasch erfolgenden Versiegen des Gärmaterials um den 20 bis 
30fachen Betrag gesteigert, wie die nachstehenden Versuche 
zeigen. 
Versuch 1. Gemische 1,2 ccm, enthaltend 0,7 ccm Saft und (1) 
0,3 ccm 0,14 m Hexosephosphat, (2) 0,3 ccm Hexosephosphat + 0,1 ccm 
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