Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Reduktion des Furfurols durch Hefe bei der alkoholischen Gärung
Person:
Lintner, C. J. H. J. v. Liebig
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit20112/6/
45f C. J. Lintner und H. J. v. Liebig, Über Furfurol durch Hefe. 
die Schmelze darauf in heißes Wasser goß. Die nach dem 
Erkalten hart und krystallinisch gewordene Masse Wurde aus 
Alkohol umkryställisiert. Die sehr feinen, weißen, glänzenden 
Nüdelchen schmolzen bei 98° (Erdmann,1. c., 97,5—98°j. 
Schwerlöslich ist der Ester in Petroläther, aus dem er in 
büschelförmig gruppierten, gelblichen Nüdelchen krystallisiert. 
Aus der bei 200—240® siedenden Fraktion wurde ein 
schön krystallisierender Körper erhalten, von angenehmem, dem 
des Fürylalkohols ähnlichen Geruch. Er schmilzt bei 50,50 
(unkorr.), destilliert unter teilweiser Zersetzung bei 2350 (720 mm), 
ist in Wasser äußerst leichtlöslich und verdampft an der Luft 
wie Kampfer. Tränkt man Filtrierpapier mit dem geschmolzenen 
Körper, so wittert er im Vakuumexsikkator in weißen, ungemein 
zarten, oft zentimeterlangen Nadeln aus. 
Mit der Untersuchung dieses Körpers sind wir, wie bereits 
bemerkt, noch beschäftigt.
        

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