Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Physiologie des Menschen
Person:
Valentin, Gabriel Gustav
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit20056/437/
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&' m b v ï) c n a t e n t to i cf c t u n g. 
auf eine Scgîinge, tt>te in manchen nieberen (Erugaeeen unb SDM- 
fuêfen unb enthält fpdter, gîeicg bem gifcgger^en, eine einzige 23or* 
fammer, eine hammer unb eine Strteriencmfcgweîîung. SBerboggeln 
ft eg enbïtcf) bie Atrien unb bie SBentrifeî, fo ftnb fie anfangs nocg, 
tute bet ben Shnpgtbten, unoottfommen oon einanber gefcgieben. 
3gre Scgetbewdnbe oerooftftänbigen ftcg erft gufe^t r um auf btefe 
SSSetfe bte ootffommenfte 2ïu£bilbung0ftufe, bte nur ben Regeln unb 
Sdugetgieren jufommt, ju erretten. 
$îan fagt bager gäuftg, bag bte gögeren @efcgöipfe bte Stufen 
ber nteberen Ogiermeît mägrenb igrer (Entmicfeîung^eit burcglaufen. 
tiefer 2îuêbrud gat jebocg nur mit gemiffen (£infcgränf ungen feine 
Dücgtigfeit. £)te Statur erzeugt nantît cg nie ben oot(fommenften3uftanb 
auf einmal, fonbern mobeît fortwägrenb an jebent Organe, bi£ eö 
feine SBotfenbung erreicht gat. 3ebe oorübergegenbe SSUbung liefert 
ben 2Ut$brucf bejfen, mae eben bie ©efammtfumme ber fcgon oor* 
ganbenen Ogeiîe burtg igre gegenfeitige SBerfnüpfung îeiften îantt. 
Ote Sigentgümîicgfeit beé ©efcgbgfeé, ju weïcgem ber (ünnbrgo mer- 
ben foil, fpricgt ftcg oon oorngereùt burcg beutîtcge Seiten auê, 
Sîîîetn bie Opgen, bie bei bt'efem (Entmicfeîungêgange ^um ^Borfcgetn 
fommen, erinnern oft an ©eftaîten, bte in ber Ôgt'ermeît neben ein- 
auber auégebreitet ftnb. Oie Sïegnîicgfeit ift fein notgmenbigeé (Er* 
forbernig. & müffen nt’cgt aîie gönnen, meîcge bte tgtertfcgen (E)e* 
fcgbpfe barbieten, burcgîaufen merben. Oie metften Organe beé 
9)ienfcgen unb ber Säugetgiere beginnen fogar mit (begatten ber 
nieberften ÎBtrbeîtgiere, nicgt aber mit benen ber wtrbeîîofen@efcgôgfe. 
33îeibt ein unocîifommener 3nftanb, ber in früger (Embryonalst 
bte Bîegeî b>iîbete, gurücî, fo entftegt eine fogenannte£emmung£biîbung. 
(Es îann bager $. 33. ein $inb ein £ers ^ur SBelt bringen, baé mte 
bei ben Scgîangen, unooïïfommen gefonberte 33orgbfe ober Kammern 
gat ober feine uoîîftdnbige Trennung jmtfcgen Zungen- unb Jörgen 
gefagen barbietet, gnbem ftcg bann Arterien ^ unb 33enenbîut mit 
einanber oermifcgen, ergaîten alte Oautfteîîen, burcg meîcge (Eagiîîaren 
burcgfcgtmmern, etn bîduîicgeS Slnfegen. (Es entftegt auf btefe 2lrt 
bie 33îaufucgt ober (Eyanofe. 
Manege SBerunftaîtungen, mie bte £afenfcgarte, ber SÔoîfé* 
racgen, bie ^îumygdnbe unb ^îumpfüge, bie ^Berührungen unb 
SSerfrümmungen ber (Extremitäten, ber 9?abeïbru(g u. bgî., bie ganj 
abmeicgenbe gormoergdftnijfe ju bitben fcgetnen, gegoren ebenfaîîé 
gterger. Sie waren $u einer gemiffen 3ett ber (Embry onaîentmicfe*
        

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