Bauhaus-Universität Weimar

Zur Bestimmung der Alkalien im Blute. 
Von 
Max Fédérer. 
(Alis der chemischen. Abteilung des pathologischen Instituts der Universität Berlin.) 
(Der Hedaktion zugegangen am 23. Dezember MIS.) 
Die vorliegende Mitteilung enthält nichts prinzipiell Neues, 
sondern soll — bei dem üblichen Gange der Analyse — nur 
die einzelnen Operationen näher schildern, wie sie sich bei 
einer Reihe von Alkalibestimmungen als zweckmäßig erwiesen 
haben. - 
Man mißt in einem kleinen Meßzylinder 26—25 ccm Blut 
ab, wägt auf Milligramme genau, gießt in einen Kjeldahl- 
Kolben von 1 Is I Inhalt, wägt zurück und verascht nach A. Neu¬ 
mann. Die fertige Lösung wird in eine Platinschale gegossen, 
der Kolben zweimal nachgespült. Die quantitative Überführung 
der zurückgebliebenen Anteile, die nur noch geringe Mengen 
Schwefelsäure enthalten, erfolgt direkt in ein Becherglas, das 
für die Weiterverarbeitung des Schaleninhaltes beiseite ge¬ 
stellt wird. 
Die Platinschale wird zunächst aufs Wasserbad gesetzt, 
das (zur Zerstörung der Nitrosylschwefelsäure) zugesetzte Wasser 
vollständig verdampft, dann die Schwefelsäure abgeraucht. Diese 
sonst lästige Operation kann in kürzer Zeit und ohne ständige 
Beaufsichtigung erfolgen, wenn man die Schale auf ein Ton¬ 
dreieck setzt, das auf einem durch einen Bunsenbrenner zur 
Rotglut erhitzten Drahtnetze ruht. Verluste durch Verspritzen 
sind dabei nicht zu befürchten. Ein gar zu rasches Abrauchen 
ist nur deshalb zu vermeiden, weil dann die Schwefelsäure 
eventuell über den Rand der Schale kriecht. 
Das Ende der Operation wird beobachtet und mit dem 
Erhitzen aufgehört, wenn die Nebelentwickelung schwächer
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.