Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Methodik der Milchsäurebestimmung in eiweißhaltigen Flüssigkeiten
Person:
Oppenheimer, Max
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19970/6/
Max Op periheime r. Über Milchsäurebestimmung. 
Die Resultate yon zwei Milchsäurebestimmungen zeigt 
die Tabelle III. 
Tabelle 111.— Hefesaft. 
> 
2 
3 
4 
5 
6 " 
V • 
tn Saft A 
Zusatz 
Aus Kolonne 
In Saft B 
Gefundene 
Ver- 
v . ; V ■ " ' •. 
gefundene 
Milchsäure 
vonMilch- 
'.. . 
saure 
2 und 3 
berechnete 
gefundene 
Gesamt- 
Gesamt-Milch¬ 
säuremenge 
wiichc 
pro 100 ccm 
Gesamt-Milch- 
Milchsäure- 
in Prozenten 
suvlls* 
■; ' : ;.:v 
Hefesaft 
pio 
säuremenge 
pro 100 ccm 
menge 
der 
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vor 
100 ccm 
pro 100 ccm 
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Zusatz 
g 
Hefesaft 
g 
Hefesaft 
g 'MB' 
Hefesaft 
Gesamt- 
Milchsäure 
- * 
o ' 
0.827« 
0.2070 
... V .V 
. 0.2130 
0,2130 
V;,; 
0,ö<06 
0,4200 
0,4956 
0,4183 
91.6 
99.6 
Es zeigt sich auch bei Hefesaft, daß die Milchsäure¬ 
bestimmung nach v. Fürth-Charnass unter vorangehender 
Enteiweißung nach Schenck durchaus befriedigende Werte gibt, 
bei den beiden mitgeteilten Versuchen im Durchschnitt 95,6%. 
Die Fällung nach Schenck und die darauf folgende Be¬ 
stimmung der Milchsäure nach Ätherextraktion in der im hie¬ 
sigen Institute üblichen Weise führt also bei eiweißhaltigen 
Lösungen, insbesondere bei Blut, Preßsaft und Hefesaft zu 
durchaus brauchbaren Resultaten. Die Schenck-Fällung ist 
daher der Hitzekoagulation des Eiweißes durchaus vorzuziehen. 
Das Eisenverfahren nach M i c ha eli s und Ron a erwies sich 
für die Zwecke der Milchsäurebestimmung als nicht brauchbar.
        

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