Bauhaus-Universität Weimar

Weitere Beiträge zur Kenntnis einfacher Pflanzenbasen. 391 
Fassen wir die Angaben Jahns mit meinen Beobachtungen 
und Einwänden zusammen, so gelangen wir zu folgenden 
Formelbildern für die Basen Guvacin, Isoguvacin *) und Arecain : 
CH, „ 
CH 
s 
CH, 
/\ 
/ \ H 
H,C C—COOH 
H,C 
C—COOH 
II 
H,C C ( 
| | 
H,C CH 
I 
HX 
II '• . . vV. 
CH 
1 1 
H,C CH 
\/ 
\ / 
\/ 
N 
N 
1 
N-0 
H 
I 
CH, 
Guvacin 
Isoguvacin 
Arecain 
C6H,N0,. 
C6H,NO,. 
C,H„NO.. 
Jahns schrieb dagegen 
dem Guvacin und Arecain 
folgende Struktur zu: 
C=0 
C-OH 
-c= 
:() 
_ / \ .H 
/ 
\ ✓H 
/\ II 
0=0 c( 
| XCH, 
0=C 
Gv 
pCH, 
o=c 
pCH. 
H2C CH, oder 
H,C 
CH, 
H.C 
CH. 
\ / 
\ 
/ 
\ / 
N 
N 
K 
H 
1 
CH 
Guvacin. 
Arecain. 
Die für meine Anschauung in Betracht kommenden Ge¬ 
sichtspunkte habe ich schon an anderem Orte* *) ausführlich 
dargelegt. Es ist dort auseinander gesetzt worden, in welcher 
Weise man sich die Bildung der Arecabasen und damit auch 
jene der Nicotinsäure und des Trigonellins aus der ö-Amino- 
valeriansäure, beziehungsweise dem a-Prolin vorstellen könnte. 
‘) Der Kürze halber soll so die Verbindung bezeichnet werden, die 
nach Jahns dem Guvacin isomer sein dürfte, aber 2CH,-Gruppen bei 
der Methylierung aufnimmt. 
*) «Über einfache Pflanzenbasen» usw., S. 71.
        

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