Bauhaus-Universität Weimar

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W. Suida, 
und das Xylochinon (CH3 : CH3:0:0=1:3:2:5) 
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CH, 
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Von ersterem setzte ich voraus, daß es infolge der ana¬ 
logen Konstitution mit dem a-Naphthochinon Wolle unter den 
angeführten Verhältnissen anfärben würde. Diese Voraussetzung 
wurde auch vollkommen bestätigt, indem dieses Chinon die 
Wolle recht lebhaft rotbraun anfärbte. 
Für das zweite Xylochinon erschien es mir zunächst 
zweifelhaft, ob es mit Wolle unter den bekannten Verhält¬ 
nissen eine Farbe liefert. Der in gleicher Weise, wie früher 
angegeben, ausgeführte Färbeversuch mit diesem in schönen, 
gelben Nadeln vorliegenden Xylochinon (CH3 : CHS : 0:0 = 1:3:2:5) 
ergab aber eine ganz schwach chamoisgefärbte Wolle, also ein 
negatives Resultat. 
Es färben demnach die Wolle in schwach essigsaurem Bade : 
Chinon 
an: 
nicht an: 
Tetrachlorchinon 
Toluchinon 
Xylochinon (<;l]l‘ i“1*: 3 j J? ~) 
Naphthochinon 1.4. 
Chinonchlorimid 
Nitrosophenol 
Dinitrosoresorcin 
Xylochinon 
Xylochinon 
/CH, : CH, : 0 : 0 
\ 1 : 4 : 2:5 
/CH3 : CH3 : 0 : 0 
V 1 : 3 : 2:5 
Thymochinon 
Phenanthrenchinon 
Anthrochinon 
a-N itroso-ß-naphl hol 
ß-Nitroso-a-naphthol 
Alle anfärbenden Para-chinone besitzen noch die unver¬ 
änderte Gruppe — CO — CH = CH — CO —, während die nicht 
anfärbenden diese unveränderte Gruppe nicht mehr enthalten. 
Da nun, wie gezeigt wurde, Phenolhydroxylgruppen die 
Haftfestigkeit von Kernen auf der Wollfaser, wenn überhaupt, 
so doch nur in höchst untergeordneter Weise bedingen, und 
anderseits p-Chinone mit der Wollfaser nur dann chinonanilid- 
artige Verbindungen eingehen, wenn sie zwischen den Keton-
        

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