Bauhaus-Universität Weimar

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Über den Einfluß der Diät auf die Ptyalinaklivität. 
Tabelle I. 
Substrat : 100 ccm '/• °,« ige Amylumlösung ; Enzym : 2 ccm filtrierter, 
gemischter Speichel ; Digestionsdauer: 20 Minuten; Temperatur: 37°. Die 
Wirkung des Speichels in der Digestionsflüssigkeit bestimmt nach Fehling, 
in Milligramm Maltose berechnet. 
Fehling 
mg pro 100 ccm 
9 Uhr morgens....... 
283.8 
9*/4 » » Mahlzeit 
107« > » ....... 
275,2 
127« » mittags ....... 
270.5 ' 
IV« » » Mahlzeit 
27, » > ....... 
297.2 
57* » abends ....... 
285.0 
77* » » Mahlzeit 
t 
9 » » ....... 
312,9 
12 » * ....... 
259,5 
Jede Mahlzeit gab also eine Aktivitätszunahme, welche 
nachher wieder mehr oder weniger zurückging; die größte Wir¬ 
kung zeigte sich um 9 Uhr abends, 3 Stunden später war sie wie 
am Morgen. Ein Diäteinfluß würde somit in die 81/* Uhr-Proben 
am ersten festzustellen sein; die von llUs Uhr könnten viel¬ 
leicht eine Veränderung des Aktivitätsniveaus im Laufe der 
ganzen Untersuchung angeben. 
Als Substrat diente eine l°/oige Amylumlösung, immer in 
ganz derselben Weise aus getrocknetem Amylum dargestellt; 
100 ccm dieser Lösung wurden, jedesmal vorgewärmt, in dem 
Thermostaten auf 37° gehalten. Nach einer halben Stunde kam 
dann 1 ccm filtrierter, gemischter Speichel unter starkem Schütteln 
hinzu. Die Digestion wurde nach 20 Minuten durch Erhitzen bis 
zum Kochen beendet. Die Speichelwirkung wurde wieder durch 
Titration nach Fehling (in Milligramm Maltose berechnet), weiter 
durch Polarimetrie und Jodreaktion bestimmt; auch Trocken¬ 
rückstand, Asche und Chlorgehalt des Speichels ist angegeben. 
Es folgt hier die Tabelle II:
        

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