Bauhaus-Universität Weimar

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Kurt Fessier, 
mit Äther gewaschen wird er rein weiß und gibt mit Chloro¬ 
form und Schwefelsäure die blutrote Phytosterinreaktion. 
Die spektroskopische Untersuchung der rohen Extrakte 
ergibt das Chlorophyllspektrum, wobei jedoch Band IV stets 
sehr kräftig hervortritt. Die beobachteten Wellenlängen einer 
ätherischen Lösung in 5 mm Schichtendicke (Zeißsches Ver¬ 
gleichsspektroskop nach Quincke) in Xmm seien hier angegeben: 
Band I 670-630 
II 620-600 
III 585—560 
IV 545-525 
V 460-450 
VI 440—426. Endabsorption 415. 
Die Dunkelheit der Bänder ist I > II > IV > III. 
Lösung 
in 
Für die Wellenlängen einer alkoholischen 
40 mm Schichtendicke ergeben sich die Werte : 
Band I 680—635 
620-600 
580- 570 
542-530 
_4£0 \ 
440—430 / *n ver<^nn*er Lösung sichtbar werdend. 
Endabsorption 505 bezw. 425. Die Intensität der Bänder ist nach ihrer 
Dunkelheit I > II > IV > III im weniger gebrochenen Spektralteil. 
II 
III 
IV 
V 
VI 
Der sehr schwach gefärbte Benzinauszug zeigt außer 
diesen sechs durch die Dispersion des Lösungsmittels nach 
Ultrarot verschobenen Bändern noch ein Band VIIX 440—430 jli|la. 
In krystallisiertem Zustande konnte aus den Extrakten 
Chlorophyll nicht abgeschieden werden. 
Die Untersuchung auf die beiden grünen Komponenten 
des Chlorophylls geschah nach der Methode von March¬ 
ie wski.(*) Nach Durchschütteln eines alkoholischen Chloro¬ 
phyllextraktes mit gleicher Menge Schwefelkohlenstoff zeigte 
bereits die erste Schwefelkohlenstofffraktion den Absorptions¬ 
streifen des Allochlorophylls neben dem ersten Chlorophyllband. 
In verdünnter Lösung erschien bei 10 mm Schichtendicke deut¬ 
lich eine dunklere Absorption von X 685—655 pp und daneben 
eine hellere bis X 640 pp. In stärkerer Konzentration trat 
eine starke Verdunkelung des nach Infrarot liegenden Teiles
        

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