Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Kenntnis des Apomorphins. I. Mitteilung: Über die angebliche Bildung von Apomorphin beim Erhitzen oder Aufbewahren von Morphinlösungen
Person:
Feinberg, M.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19727/2/
364 M. Feinberg, 
zu, demnach sollen also 2 Moleküle Morphin unter Verlust von 
1 Molekül Wasser 1 Molekül Apomorphin liefern. Molekülar- 
gewichtsbestimmungen über Apomorphin liegen unseres Wissens 
nicht vor. Trotzdem auch wir keine Molekulargewichtsbestim¬ 
mungen ausgeführt haben, akzeptieren wir doch die einfache 
Formel C17H17N02. Die Konstitution dieser Verbindung kommt 
am einfachsten durch die Formel von Pschorr *) zum Ausdruck. 
CH CH, N-CH3 
HC ^ N/ \ rij 
[j Hjc rn* 
HOf:% /c\ /\r./CH* 
C 
HO 
C| 
HC 
CH 
CH 
Diese von Pschorr* 2) und seinen Mitarbeitern begründete 
Formel erklärt die Umwandlungen des Apomorphins und die 
Beziehung zum Morphin am einfachsten. 
Auf Grund von Betrachtungen über den Phenanthrenkern 
und unter Bezugnahme auf Untersuchungen von Vahlen3) stellt 
K. Harnack4) für das Apomorphin folgende Formel auf: 
COH 
HC^'^CÖH 
C 
CH, 
CH, 
CH 
l! • 
Ci! „ C 
/W\ 
c 
\/%/ 
N CH 
CH 
CH, 
CH, 
CH, 
*) Ber. d. D. Chcm. Ges., Bd. 40, S. 1984 (1907). 
*) ibid., Bd. 35, S. 4377 (1903). 
3) Archiv f. experim. Pathol, u. Pharmakol., Bd. 47, S. 338 und 
Bd. 50. S. 123. 
4) E. Harnack und H. Hildebrandt, Über verschiedene Wirk¬ 
samkeit von Apomorphinpräparaten und über das pharmakologische Ver¬ 
halten von Apomorphinderivaten (Euporphin), Archiv f. experim. Pathol, 
u. Pharmakol, Bd. 67, S. 343 (1909).
        

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