Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bestimmung der Cloride und Bromide in organischen Flüssigkeiten
Person:
Bogdándy, Stefan v.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19688/2/
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Stefan von Bogd.lndy, 
Die Veraschung wird in einem Jenaer Rundkolben 
von 500 ccm ausgeführt, in dessen Hals ein mit zwei Glas¬ 
röhren versehener Glasstopfen eingeschliffen1) ist. In einer 
Spiralgaswaschflasche, deren Boden von einem eingeriebenen 
Glasstopfen gebildet wird, um den entstandenen Niederschlag 
genau sammeln zu können, gießt man die mit chlorfreier Salpeter¬ 
säure bis zu 20°/o HN03-Gehalt der Gesamtflüssigkeit versetzte 
Si.lbernitratlösung.2) Eine zwreite, gleichgestaltete Flasche wird 
ebenso gefüllt an die erste angeschlossen, um eventuell ent¬ 
weichendes Halogen zurückzuhalten; bei richtiger Handhabung 
enthält die letztere Flasche kaum wägbare Mengen Halogen¬ 
silbers. Zur Veraschung wird Merck sehe «Schwefelsäure, mit 
rauchender Schwefelsäure für Kjeldahl-Bestimmung» ge¬ 
braucht, der pro 250 ccm 10 g Kupfersulfat und 80 g Kalfum- 
sulfat zugesetzt werden. Die Schwefelsäure wird in obigem 
0 Wie aus nebenstehender Figur ersichtlich. 
*) Die Menge und Konzentration derselben richtet sich nach der 
voraussichtlichen Menge der Haloidc. Es muß selbstverständlich über¬ 
schüssiges Silbernitrat vorhanden sein. 
Die Ansätze des Kolbens und der VVaschflasche sollen mit der Feile 
geschliffen sein; hierdurch lassen sich zerbrechliche Schliffe vermeiden.
        

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