Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Muskelchemie. II. Mitteilung: Der Stickstoff einiger Extraktivstoffe und der Purinbasen in der glatten, der quergestreiften und der Herzmuskulatur der Säugetiere
Person:
Buglia, G. A. Costantino
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19586/3/
G. Buglia und A. Costantino, 
bis 60 g, wurde zunächst mit 95°/oigem Alkohol behandelt und 
auf Leinwand abfiltriert. Das Residuum wurde hierauf ab¬ 
gepreßt und viermal mit heißem Wasser ausgezogen. Jede Ex¬ 
traktion dauerte % Stunde, wobei geschüttelt wurde. Zuletzt 
wurde der Rückstand wieder auf Leinwand abgepreßt und die 
alkoholischen und wässerigen Extrakte auf dem Wasserbad zur 
Trockene gebracht. Dieser Trockenrückstand wurde mit heißem 
75°/oigen Alkohol aufgenommen, wobei Kreatin und Kreatinin 
in Lösung gehen, während die Eiweißsubstanzen Zurückbleiben. 
Der Alkohol wurde vertrieben und dann mit Wasser auf¬ 
genommen und auf ein bestimmtes Volumen gebracht. Nach 
dem Filtrieren wurden 10—20 ccm der Lösung zur kolori- 
metrischen Bestimmung des Kreatinins nach Folin benutzt; in 
gleicher Weise wurde zur Bestimmung des Kreatins verfahren, 
nachdem dasselbe zunächst durch 3—4 ständiges Erhitzen mit 
n!i-HCl auf dem Wasserbad invertiert worden war. 
Unsere Resultate sind in der folgenden Tabelle vereinigt : 
Muskel 
Prozent der Muskelsubstanz 
Kreatinin in g 
Kreatinin in g 
Kreatinin-N 
(vor der Inversion) 
(nach der hiversion) 
(nach der Inversion) 
0,0657 
0,092 | 
1 
Glatt 
0,0813 
0,094 I 
(retractor 
0,0709 
0,105 
0,097 
0,036 
penis) 
0,097 
0,097 
Quer- 
0,225 
0,325 1 
| 0,315 
0,117 
gestreift 
0,231 
0,306 J 
0,243 
Herz 
0,141 
0,214] 
| 0,214 
0,079 
0,161 
0,215 J 
Hieraus geht hervor, daß der Betrag des Kreatinins im 
glatten Muskel der Säugetiere um ca. */• geringer ist als im 
quergestreiften Muskel. Der Herzmuskel enthält dagegen etwas 
über die Hälfte mehr im Vergleich zum quergestreiften Muskel. 
Auch bei Betrachtung der von uns erhaltenen mittleren Werte
        

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