Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Physiologie des Wassers und des Kochsalzes
Person:
Cohnheim, Otto G. Kreglinger L. Tobler O. H. Weber
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19485/25/
Zur Physiologie ih^ Wassers und des Kochsalzes 
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Diese Entsäuerung des Körpers durch die Magensaftsekretion 
mul) aber der Krmüdung, die ja zum Teil mit der Bildung von 
Milchsäure in den Muskeln einhergeht, entgegen wirken', und ein 
'Peil der Ermüdungserscheinungen nach starker Muskelarbeit 
dürfte mit diesen Dingen Zusammenhängen. 
Die Vermutung eines solchen Zusammenhanges liegt be¬ 
sonders nahe im Hochgebirge, wo im Blute nach der Entdeckung 
von GaleottiM und Barcroft-i organische Säuren, in der 
Hauptsache Milchsäure, auftreton. Für das Auftreten von solchen 
Körpern im Harn haben wir ebenfalls einen Beitrag zu liefern. 
Cohnheim und Kreglinger haben bereits beobachtet, dal) 
ihre Harne in der Höhe besonders nach starken Anstrengungen 
Permanganat reduzierten, und wir haben diese Beobachtung 
wiederholt. Wir haben je 10 ccm Harn mit Hg konzentrierter 
Schwefelsäure und dann allmählich so lange mit einer t° .»igen 
Lösung von Kaliumpermanganat versetzt, wie das Permanganat 
noch reduziert wurde*, ln folgender Tabelle IX sind die Er¬ 
gebnisse zusammengefaßt, die Zahlen geben die Kubikzentimeter 
Permanganatlösung an. 
Tabelle IX. 
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*1 (I. Galootti, Arch. ital. Biol., Md. 41. S. HO (lOOii Auch 
A. Aggaz/.otti, ibid., Bd. 47, St 5*> u. IJ(» (1007). 
* J. Marcroft. Journ. of Phys.. Md. 42, S. 4t 11011; 
UnfpfSoyler's Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXVIII. 
4
        

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