Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Methodik der elektrischen Überführung von Kolloiden: Bemerkung zu der Arbeit von Pekelharing und Ringer in Nr. 75, S. 282 dieser Zeitschrift
Person:
Michaelis, L. H. Davidsohn
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19430/3/
(’ber elektrische I berführung von Kolloiden. 387 
das .Seitengefäß in zwei Teile teilen und den an das Mittel¬ 
gefäß grenzenden Teil mit Säure von der betreffenden Kon¬ 
zentration, den zur Elektrode zu gelegenen Teil mit destilliertem 
Wasser füllen. So erreichen sie in der Tat, daß die Grenze 
zwischen Mittelgefäß und Seitengefäß eine genau definierte 
11-Konzentration hat, und gleichzeitig, daß durch die zwischen¬ 
geschaltete Strecke von destilliertem Wasser die Stromstärke 
herabgedrückt wird. Aber es wird auch gleichzeitig dadurch 
bewirkt, daß der auf die Streckeneinheit berechnete Potential¬ 
abfall im Grenzgebiet zwischen Mittel- und Seitengefäß fast 
auf Null herabgedrückt wird. Da das destillierte Wasser eine 
allermindestens 1000 mal geringere Leitfähigkeit als die Säure¬ 
lösung hat, so wird praktisch der ganze Abfall des Potentials 
auf der Strecke des destillierten Wassers erfolgen und die 
elektrische Triebkraft an den wesentlichen Stellen des Apparats 
vernichtet werden. 
Die von den Autoren angestrebte Verminderung der Strom¬ 
stärke ist aber auch gar nicht ein so dringendes Bedürfnis, 
wenn man sich, wie bei unserer Anordnung, mit einer kurzen 
Strom d au er begnügen kann. Denn wir haben durch syste¬ 
matisch angestellte Gaskettenmessungen!) an den einzelnen 
b lüssigkeitsabschnitten nach Beendigung des Stromdurchgangs 
bewiesen, daß unsere Versuchsanordnung ausreicht, um die 
H-Konzentration während des Versuchs genügend konstant zu 
erhalten. 
*) Biochem. Zeitschrift. IW. 30. S. 4-81 (191U
        

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