Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Notiz über den Stickstoff - und Schwefelgehalt des menschlichen Blutes
Person:
Kojo, Kenji
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19410/3/
172 Kenji Ko jo, Stickstoff-und Schwefelgehalt des menschlichen Blutes. 
Es ergab sich so für den N-Gehalt: 
Blut¬ 
menge 
ccm 
Vorge¬ 
legte 
n/s- 
Säure 
Ge¬ 
brauchte 
n/io- 
Lauge 
Stickstoff¬ 
menge auf 
100 ccm 
Blut be¬ 
rechnet 
Im 
Mittel 
4 fach verdünntes Blut I A 
10.0 
40,0 
12,3 
3,7939 
| 3,7967 
J IB 
10,0 
40,0 
12,2 
3,7995 
5 fach verdünntes Blut IIA 
10,0 
40,0 
25,5 
3,8177 
J 3.8142 
\ IIB 
10,0 
40,0 
25,6 
3,8107 
Für den Schwefelgehalt ergab sich: 
' 
Blut¬ 
menge 
ccm 
BaS04 
Schwefel¬ 
menge auf 
100 ccm Blut 
berechnet 
Im 
Mittel 
4 fach verdünntes Blut I A 
20,0 
0,0682 
0,1874 
IB 
20,0 
0,0706 
0,1940 
0,1965 
IC 
20,0 
0,0724 
0.1989 
ID 
10,0 
0,0374 
0,2055 
5 fach verdünntes Blut II A 
20,0 
0,0602 
0,2068 
10,2089 
IIB 
20,0 
0,0614 
0,2109 
I A und IB mit Salpetermischung geschmolzen, die an¬ 
deren Proben mit Natriumsuperoxyd erhitzt. 
Im Mittel wurde also in den vorliegenden Fällen der 
N-Gehalt des Blutes (bezogen auf das Volumen) zu 3,806% 
gefunden, der S-Gehalt zu 0,2027 °/o. 
Berechnet man in der üblichen Weise den Eiweißgehalt 
durch Multiplikation des N mit 6,25, so erhält man 23,75°/o 
Eiweiß — das ist etwas mehr, als v. Jaksch gefunden hat — 
und einen Schwefelgehalt dieses Eiweißes = 0,85 °/o. 
Selbstverständlich bedeuten diese Zahlen nur Annäherungs¬ 
werte, da bei denselben der «Reststickstoff» des Blutes nicht 
berücksichtigt ist und außerdem die Anwendbarkeit der Zahl 
6,25 in diesem Falle Zweifeln unterliegt. Außerdem würde 
man ja nur einer größeren Zahl von Bestimmungen größere 
Bedeutung beilegen können. Aus äußeren Gründen war ich 
nicht in der Lage, dieselbe auszuführen.
        

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