Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Studien über Aminosäuresynthesen. IX. Mitteilung: Rac. Arginin (a- Amino-d-guanido-n-valeriansäure) und die damit isomere a-Guanido-d-amino-n-valeriansäure
Person:
Sörensen, S. P. L. Margrethe Höyrup A. C. Andersen
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19400/15/
58 s. P. I, Sorensen, Margrcthe Höyrup und A. C. Andersen. 
dieses durch Zusatz von Alkohol aufgelöst werden, worauf mit 
einem zu diesem Zwecke zurückgehaltenen Krystalle geimpft 
wurde. Die Säure krystallisierte jetzt prompt und willig aus. 
indem während eines Tages wiederholt umgerührt wurde. 
Von dem einmal umkrystallisierten Produkte (A), welches 
lufttrocken 4,9 g wog, wurde eine Probe von 1 g zur Analyse 
entnommen, während der Rest noch einmal aus Wasser um- 
krystallisiert wurde; es schied sich dann die a-Benzovlamino- 
b-oxy-n- valerian säure als ein schöner, weißer, krystalli- 
nischer Niederschlag aus, welcher unter dem Mikroskop, ganz 
wie früher beschrieben,1) kurze, dicke, vielflächige Krystalle 
aufwies ; die Ausbeute an dem zweimal umkrystallisierten Pro¬ 
dukte (13) betrug in lufttrockenem Zustande 3,35 g. 
Der Stoff A verlor beim Trocknen im Vakuum über Schwefelsäure 
0,5°/<> seines Gewichtes, Stoff B in gleicher Weise 2,2 °/o des Gewichtes. 
0.1801 g des Stoffes A gab nach Kjeldahl eine Ammoniakmengt“, 
welche 10.00 mg Stickstoff entsprach (5,85 °/o). 
0,3152 g des getrockneten Stoffes B gab in der gleichen Weise eine 
Ammoniakmenge, welche 18,42 mg Stickstoff entsprach (5,84°/o). 
0,1630 g des getrockneten Stoffes B gab beim Verbrennen 0,0961 g 
Wasser (6,56°/o Wasserstoff) und 0,3651 g Kohlensäure (60,75°/o Kohlenstoff). 
Berechnet 
Gefunden 
A. 
B. 
<>,* 
144,00 
60,73 
— . 
60,75 
Hu 
15,12 
6,38 
— 
6,56 
N 
14,01 
5,91 
5,85 
5,84 
O, 
64,00 
26,98 
— 
— 
237,13 
100,00 
— 
— 
Der Stoff A schmolz auf Bloc Maq. in 5 Sekunden bei 
157°, Stoff B bei 160°: eine auf anderem Wege früher8) dar¬ 
gestellte a-Benzovlamino-b-oxy-n-valeriansäure schmolz selbst 
nach wiederholter Umkrystallisation ebenfalls bei 160°. 
Die Mutterlauge und das Waschwasser von der Aus- 
krystallisation des Rohproduktes sowie die entsprechenden bei 
‘) Comptes rendus des trav. du Lab. de Carlsberg, Bd. 7, S. 121 
(1008); Diese Zeitschrift, Bd. 56, S. 201 (1908). 
*) 1. c. In der hier zitierten Abhandlung ist der Schmelzpunkt irr¬ 
tümlich zu ca. 170° anstatt 160° angegeben. 
f
        

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