Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntnis der Gallenfarbstoffe. III. Mitteilung: Über Hemibilirubin und die bei der Oxydation des Hemibilirubins entstehenden Spaltprodukte
Person:
Fischer, Hans Paul Meyer
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19386/10/
348 
Hans Fischer und Paul Meyer, 
Die ausgeätherte Flüssigkeit enthielt noch 60°/o des 
Stickstoffs des Ausgangsmaterials, 30% hiervon in Form von 
Ammoniak, den Kest organisch gebunden. 
Die Ausbeute an Hämatinsäure war, von den ersten Ver¬ 
suchen abgesehen, sehr gleichmäßig 10°/o. An Methyläthvl- 
maleinimid erhielten wir nur 3%. 
Die Hämatinsäure hatte alle von Küster1) angegebenen 
Eigenschaften. Fp. 113—114°. 
Die Elementaranalvse der bei 100° über P,0. im Va- 
s 0 
kuum zur Konstanz getrockneten Substanz ergab: 
0,2145 g Subst. gaben 0,4125 g CU, und 0,0968 g Wasser 
0,1788 g » * 12,9 .ccm N bei 23° und 714 mm Hg. 
Her. für ChH904N: Gef.: 
C 52,44 52,45 
H 4,95 5.05 
N 7,65 7,71 
Das Methyläthylmaleinimid hatte ebenfalls alle von Küster 
für diesen Körper beschriebenen Eigenschaften. 
Zur Analyse haben wir es aus Wasser, dem wenige 
•Tropfen Alkohol zugesetzt waren, umkrystallisiert. Beim Ab¬ 
kühlen des evakuierten Exsikkators krystallisierte es in büschel¬ 
förmig vereinigten Prismen vom Fp. 66—67°. 
Zur Analyse wurde der Körper bei gewöhnlicher Tem¬ 
peratur im Vakuum über Phosphorpentoxyd bei 20 mm Hg 
zur Konstanz getrocknet. 
0,1383 g Substanz gaben 0,3066 C02 und 0,0850 H20. 
Ber. für C7H90ÄN: 
Gef.: 
C 60,39 
60,46 
H 6,52 
6,88 
Oxvdation von 
Hemibilirubin. 
Hohhemibilirubin haben wir genau wie Körper II oxy¬ 
diert. Die Ausbeute an Hämatinsäure betrug 9°/o, die an 
Methyläthylmaleinimid 5%. 
'» W. Küster, Das Hämatin und seine Abbauprudukte, in Abder¬ 
haldens biochemischen Arbeitsmethoden.
        

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