Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weitere Versuche über die Verwendung des Elastins zum Nachweis von proteolytischen Fermenten
Person:
Abderhalden, Emil Karl Kiesewetter
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit19356/4/
m F.rnil Abderhalden und Karl Kiesewetler, 
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2. Lassen sich in Organen und in Organ- resp. Zellpreßsäiten 
peptolytische Fermente nachweisen? 
Wir gingen zur Entscheidung dieser Fragestellung in 
ganz ähnlicher Weise vor, wie es oben geschildert worden ist. 
Um in Organen selbst peptolytische Fermente nachzuweisen, 
schnitten wir aus dem betreffenden Organ ein keilförmiges 
Stück, heraus und legten dann an dessen Stelle das Elastin 
(1 g). Am einfachsten benützt man zur Ausführung des Ver¬ 
suches einen Korkbohrer und entnimmt damit das Organstück. 
Die Hauptsache ist, daß das Elastin mit möglichst vielen ver¬ 
letzten Zellen in Berührung kommt. Man kann auch das 
Organ zerhacken und das Elastin in den Zellbrei legen. In 
vielen Fällen arbeiteten wir mit Freßsäften, die wir nach 
Buchners Vorschrift mit Hilfe der hydraulischen Presse dar¬ 
stellten. In allen Fällen wurde das Elastin nach 2ständigem 
Verweilen in dem betreffenden Substrate mit Wasser ge¬ 
waschen und dann mit solchem übergossen bei 37° auf¬ 
bewahrt. Nach 24ständigem Stehen bestimmten wir Dreh¬ 
ungsvermögen und Biuretreaktion. Die letztere wurde, wie 
wiederholt an dieser Stelle beschrieben worden ist, rein 
empirisch abgegrenzt. Die folgenden Tabellen geben einen 
Einblick in einige derartige Versuche.
        

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