Bauhaus-Universität Weimar

Über die Fällbarkeit von Zuckerarten durch Kupferhydroxyd. 427 
Glukose 
4,5 g : 
100 ccm dest. Wasser 
Lävulose 
» 
» 
» » » 
Galaktose 
> 
» 
» » > 
Maltose 
» 
> 
» » ... » 
Lactose 
» 
» 
» , » * . 
Rohrzucker 
4,275 g 
» 
» » » 
Raffinose 
4,95 » 
» 
» * : » 
1-Arabinose 
3,75 » 
. » 
» * » 
1-Xylose 
3,75 » 
» 
» -V » . » 
3. Natronlauge: Es wurde käufliche Normalnatronlauge 
von Kahl bäum gebraucht. 
4. Fehlingsche Lösung; Jedesmal kurz vor dem Ge¬ 
brauch habe ich die beiden käuflichen Lösungen 1 und II von 
Kahjbaum in gleicher Menge gemischt und gut geschüttelt. 
Das Hauptprinzip meiner Versuche ist folgendes : 
Eine bestimmte Menge von Zucker und Kupfersulfat wurde 
mit einer wechselnden, gleichmäßig zunehmenden Menge von 
Natronlauge zusammengemischt, eine bestimmte Zeit hindurch 
gut geschüttelt und ruhig stehen gelassen. Nach der bestimmten 
Zeit wurde durch ein trockenes Filter abfiltriert und der Zucker¬ 
gehalt des Filtrates durch Wägung des in Kupferoxyd über¬ 
geführten Kupferoxyduls bestimmt. 
Vor den eigentlichen Versuchen hielt ich es für ratsam, 
einige Vorversuche anzustellen. 
Vorversuch I. 
10 ccm der Traubenzuckerlösung (4,5 : 1QO) wurden mit 
einer Pipette abgemessen und in einen etwa 400 ccm ent¬ 
haltenden ganz trockenen Kolben1) einlaufen gelassen, und 
darin mit 25 ccm der Kupferlösung (127,4 : 1000) gut durch¬ 
gemischt. Darauf läßt man aus Bürette immer 1—2 ccm Normal- 
NaÜH einfließen, schüttelt um, damit das entstehende Kupfer¬ 
oxydhydrat sich fein verteilt, und fährt in dieser Weise fort, 
bis im ganzen 27,5 ccm Normal-NaOH verbraucht sind. (Die 
') Die Kolben müssen unbedingt ca. 300-400 ccm fassen. Sind 
sie kleiner, so ist nach meiner Erfahrung nach dem Schütteln die Mischung 
eine vollständige und die Menge des im Filtrat gefundenen Zuckers wird 
ZU groß. 
30*
        

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