Bauhaus-Universität Weimar

S. G. Hedin, 
370 
Wie ersichtlich, ist mit den angewandten, sehr geringen 
Kohlemengen (0,0005 g) die Hemmung kaum merkbar für den 
Fall, daß Milch und Kohle zunächst vermischt werden und das 
Lab dann zugegeben wird. Cm so deutlicher tritt die Hem¬ 
mung in dem Falle hervor, daß Kohle und Lab zunächst mit¬ 
einander in Berührung gelassen werden und die Milch nachher 
zugefügt wird, und zwar ist die Hemmung um so deutlicher, 
.je weniger Enzym vorhanden ist. 
Einfluß der Zeit und der Temperatur. 
Mischungen von Kohle und Lab (0,5 ccm Lab -f 0,5 ccm 
0,1 °/oige Kohlesuspension) wurden nach den unten angegebenen 
Zeiten vor dem Zugeben der Milch bei 16° lind 37° gehalten. 
Die unter 16° und 370 angeführten Ziffern sind dieLabungszeiteii 
16° 
37° 
Ohne Kohle 
8 V* Min. 
8 */* Min. 
5 Min. 
9 
UV* ». 
10 * 
9.•/* 
15 » 
15 * 
10 
15 »" 
20 » 
io v* » 
15 
25 . 
10 */*. > 
15 
30 » 
10 v« » 
15 
Einfluß der Wassermenge. 
5 ccm Lab -j- 2 ccm 1 °/oige Kohlesuspension wurde sofort 
nach dem Mischen folgendermaßen mit Wasser versetzt: 
ü ccm Lab 2 ccm l°/oige Kohlesuspension ohne Wasser. . . . A 
5 5 » 4" 2 » > » -f- 14 ccm H*0... B 
à • » -f* 2 » » » -j- 28 » » .... c 
Nach einer Stunde bei 37° wurde überall auf 35 ccm mit 
W asser aufgefüllt und mit je 2 ccm die Gerinnungszeiten sofort 
genommen. Diese waren: 
Mit A 21 Min. 
B 20 » 
> C 20 * 
Die während der Bindung des Labs vorhandenen W'asser- 
mengen waren also praktisch ohne Einfluß auf die Menge des 
neutralisierten Labs.
        

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