Bauhaus-Universität Weimar

Zur Acidität des Harns 3(53 
die Acidität unterhalb derjenige» dës Mononatriumphosphats 
bleibt, wiewohl doch aus den Messungen hervorgeht, daß bei 
weitem die größte Menge der l'hosphorsäure als H2l’04-Ion an- 
wesend ist. 
Weiter zeigte sich, daß bei längerem Durchführen von 
Wasserstoff durch den Harn die Acidität etwas abnahm, welche 
Abnahme vielleicht auf Rechnung der mitgel'ührten Kohlensäure 
zu schreiben ist. Jedoch wurde bei Durchleiten von kohlen¬ 
säurefreier Luft (außerhalb des Elektrodengefäßos) eine geringe 
Erhöhung der Acidität gefunden. 
Einige Harnproben wurden untersucht, bevor und . nachdem 
sich ein sedimentum latent ium aus denselben abgeschieden 
hatte; durch die Abscheidung schien die Acidität etwas abge¬ 
nommen zu sein, hierbei ist aber zu beachten, daß die Mes¬ 
sungen am Filtrat meistens einen Tag später vorgenommen wurden. 
Zu einer Harnprobe wurde etwas Anilin gegeben, wodurch 
sich nach den Angaben von C. Th. Murner eine günstige Be¬ 
dingung zur Bildung von krystallinischem Dicalciumphosphat 
herausstellt, die Bildung von diesem wurde beobachtet und die 
für diese Bildung also günstige Wasserstoflionenkonzentration 
wurde bestimmt.
        

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