Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zum Chemismus der Verdauung und Resorption im tierischen Körper. XXVIII. Mitteilung: Weitere methodische Angaben
Person:
London, E. S.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18838/3/
Cher Verdauung und Resorption im tierischen Körper, XXVIII 193 
(it'll unteren Teil des Duodenums eingeführt : (lie zweite der¬ 
selben Art, nur wenig kleinerer Dimension —*»'*0 mm, wurde 
in die markierte Mitte und diife dritte endlich mit rundem 
Lumen (22 mm im Querschnitt! ohne Scheidewand, in den 
Endteil des Duodenums, einige Zentimeter vom Çoeeum entfernt, 
angelegt. Die Ausrüstung des Hundes zum Versuch ist leicht 
nach den 2 heiligenden Zeichnungen zu ersehen,- die das Aus¬ 
sehen des Hundes während des Versuches von zvyei Seiten 
aus darstellen. Die Zeichnung 2 stellt den Hund von der rechten 
Seite dar. Hier ist die Fistelröhre, welche in das Duodenum 
angelegt war, zu sehen;  bedeutet die Röhre, durch welche 
man den Ballon auf bläht; b die Röhre, durch Welche die Ver- 
sachsllüssigkeit in das Jejunum eingeleitet wird: «e» die Röhre, 
durdi welche in die Schale c* der Darmsaft abfließt. Welcher 
während des Versuches von der Schleimhaut des Darmteiles, 
der sich zwischen der Scheidewand der Fistel und dem Ballon 
befindet, abgesondert wird. Die Flüssigkeiten, die sich ober¬ 
halb der Fistel sammeln, fließen in das Gefäß .,h ab, der Wand 
der proximalen Fistelhälfte entlang. Die unresorbiert gebliebene 
\ ersuchsflüssigkeit läuft durch die Röhre ■ f # .(Zeichnung 2) 
in das Gefäß «1 . ab: die Röhre «f» befindet sich in einem 
Korken, der im Proximalteile der mittleren Fistel eingesetzt 
ist. In die distale Hälfte der letztgenannten Fistelröhre ist ein 
l’ropfen mit drei Röhren eingebracht worden: «g, für das Auf¬ 
blähen des Ballons; «h» zum Einleiten der Versuchsflüssigkeit in 
die untere Hälfte des Darmkanals, und -(» zum Abfließen in das 
Gefäß - m » der Absonderungen der Schleimhaut des Darrn- 
leik-s, welcher sich zwischen der Scheidewand der Fistelröhre 
und dem Ballon befindet. Der unresorbiert gebliebene Teil des 
m die untere Darmhälfte eingespritzten Versuchsmaterials scheidet 
sich in das an der dritten Fistel angehängte Kölbchen ./•- aus 
< Zeichn. 1 u. 2). 
Selbstverständlich kann derselbe Hund noch zum Studium 
des Verhaltens verschiedener Darmteile zu dieser oder jener 
Nahrung, bei ihrem Verabreichen /«r os. dienen. 
u*
        

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