Bauhaus-Universität Weimar

!.. Michaud. 
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folgedessen erachteten wir diesen Wert von 1,588 g N pro 
Tag als den in dieser anfänglichen Hungerperiode erreichbaren 
Minimalwert: Somit konnte die Fütterung mit Kiweiß beginnen. 
Wir variierten in diesem Versuch die Anordnung und begannen 
die Fütterung dieses Mal nicht mit einem körperfremden Eiweiß, 
sondern mit dem körpereigenen Hundefleisch. 
Die Bilanzverhältnisse dieser Periode gestalteten sich 
folgendermaßen : 
Periode: llundefleisch, 14 Tage (13 Tage berechnet) 
i • 
Gesamt-N-Einnahme 20,8 g 
* Ausfuhr 22,340 - 
Gesamt-Bilanz — 1 540 g 
Tägliche N-Ausfuhr 1,718 > 
> Bilanz — 0,118 g 
N-Kinnahme pro Kilogramm Körpergewicht 0,15 g. 
Ks wurde demnach in dieser Periode kein N-Gleichge- 
wicht mit Hundefleischnahrung erreicht, wie in unsern bisherigen 
V ersuchen. Ich glaube dieses Verhalten darauf zurückführen 
zu dürfen, daß diese Fütterungsperiode direkt an die Hunger-, 
période angrenzt. Fs ist durch mannigfache Versuche gesichert, 
daß der KiweißstotTwechsel sofort mit der Zufuhr von Eiweiß 
in der Nahrung in die Höhe steigt, um erst allmählich sein Gleich¬ 
gewicht zu finden. Dies ist auch hier bei genauerer Analyse 
dieser Fütterungsporiode der Fall. Sofort nach Beginn der 
Fütterung steigt die N-Ausseheidung in die Höhe (bis auf 2,0 g 
N. am 31. XII), sodaß eine negative Bilanz besteht. Vom 5. 1 
an aber sinkt die N-Ausscheidung wieder und in dieser 2. Hälfte 
der Periode ist fast stets positive N-Bilanz. 
Wenn wir diese Periode halbieren und für jede Hälfte 
den Durchschnitt berechnen, so finden war folgende Bilanzen 
29. XII. — 3. 1. 08. 6 Tage. 
Gesamt-N-Einnahme 9.0 g 
Ausfuhr 11,407 * 
Gesamt-Bilanz — 1,807 g 
Tägliche N-Ausfuhr 1,901 • 
Bilanz — 0,301 »
        

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