Bauhaus-Universität Weimar

Beitrag zur Kenntnis des physiologischen Eiweif'mininunn 
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17. Periode: Hundebrei: 12 Tage. 
Gesamt-N-Einnahme 10{o g 
» N-Ausfuhr 12.842 » 
Gesamt-Bilanz — 2.842 g 
Tägliche N-Ausfuhr 1,2S4 > 
» Bilanz — 0,284 » 
Hs versteht sich von selbst, daß aus dieser Periode keine 
Schlüsse, unsere oben auseinandergesetzten Anschauungen be¬ 
treffend, gezogen werden können. 
Gei der Sektion fanden sich im subcutanea Gewebe nur 
ganz spärliche Reste von dunkelgelb gefärbtem Fett an Abdomen 
und 1 borax: am Rücken waren sie noch geringer. 
Die Muskulatur war hochgradig atrophisch und leicht ge¬ 
trübt. Das Netz war sehr dünn, ganz durchsichtig, fast frei 
von Fett. Das Mesenterium zeigte nur längs der Gefäße schmale 
Streifen von Fettgewebe v 
Die Schleimhaut des ganzen Darmtraktus vom Oesophagus 
bis zur Valvula ileocoecalis war hochgradig anämisch. Im ganzen 
Colon und Rektum war starke Blutgefäßinjektion : außerdem 
zahlreiche rote Blutungspunkte, keine Uleerationen. Im Dünn¬ 
darm war gelblicher, im Dickdarm mit Blut gemischter, dunkel¬ 
brauner Kot in ziemlich reichlicher Menge. 
Lungen : normaler Befund. Herz erschien nicht besonders 
atrophisch: mäßig gut kontrahiert; enthielt viel geronnenes Blut. 
II. Versuchsreihe. 
Zu diesem Versuch diente ein großer, weiblicher Jagd¬ 
hund von 17,ö kg Körpergewicht. Er war schon vorher zu 
Versuchen verwendet worden, die wir weiter unten mitteilen 
werden, war dabei ziemlich heruntergekommen, konnte aber 
mit Milch wieder so gut aufgefüttert werden, daß er zu Beginn 
dieses Versuchs sein ursprüngliches Gewicht erreicht hatte und 
sehr kräftig war. 
Der Verlauf dieses Versuchs ist ganz analog demjenigen 
des I. Versuches. 
Ich lasse auch hier zunächst die Tabelle folgen. Vgl. 
auch Kurve II.
        

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