Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über das Verhalten des Atoxyls im Organismus
Person:
Igersheimer, J. A. Rothmann
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18810/3/
J I g «* r s li <• i m r und À. Rot h marin. 
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leicht löslicher Farbstoff durch Kuppelung mit a-Naphthol ent¬ 
steht. gelang es dem einen von uns tR.), auf diese Reaktion 
eine quantitative kolorimetrische Methode der Atoxylhcstim- 
mung zu gründen.?) 
Die Methode besteht darin, dal» die Farbintensität der 
Lösung des Azofarbstoffes in bestimmter Schichtlänge mit einer 
Farbstofflösung von bekanntem Gehalt an Atoxvl verglichen 
wird. Wir benutzten zur Vergleichung ein Kolorimeter, das 
von Göttlich und St an gas singer2) angegeben und von ihnen 
zur quantitativen Restimmung von Kreatin und Kreatinin be¬ 
nutzt worden ist. 
Als Vergleichslösung diente eine frisch bereitete Furbstolflösung 
von PHI ccm, die 20 mg Atoxyl enthält. Aus den verschieden hohen 
Flüssigkeitxsäulen läßt sich dann durch einfache Rechnung der Atoxvl- 
gehalt der Untersuchungstlüssigkeit, deren Volumen gleichfalls auf 100 ccm 
gebracht ist. linden. Rei unserer Restimmung betrug die Flüssigkeits- 
sätilr der Yergleichslösung im Kolorimeter 0.5 mm, bei welcher Höhe 
man noch:- eine sehr deutliche Färbung beobachtet. Es ist nicht ratsam, 
die Flüssigkeitssäule der Vergleichslösung auf 1 mm oder höher einzu¬ 
stellen, da unter diesen Entständen kleine Veränderungen der Farbnuamv 
sehr schwer wahrnehmbar sind, im Gegenteil war es öfters nötig, die 
Hohe der \ ergleichslösung auf 0.3 oder 0,2 mm einzustellen, wenn der 
Gehalt der Entersuchungsflüssigkeit sehr gering war. In diesem Falle 
wird man auch das Volumen der Untersuchungsflüssigkeit sehr gering be¬ 
messen und auf 100 umrechnen. Umgekehrt kann es Vorkommen, daß 
dieselbe sehr viel Atoxyl enthält; hier wird man die Flüssigkeit auf ein 
höheres Volumen (200—500 ccm) auftüllen und entsprechend auf 1
    

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