Bauhaus-Universität Weimar

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S. Yoshimoto, 
Tabelle XXXVII enthält die Mittelzahlen der beiden Ver¬ 
suchsreihe 36 und 37. 
Tabelle XXXVII. 
Nr. 
Aus 1 kg Leber in Lösung 
gegangen 
Versuch 
35 
Versuch 
36 
Mittel 
! 
Chloro¬ 
form¬ 
wasser 
= 100 
I 
Chloroformwasser 
5,208 
6,608 
5,908 
100 
II 
» ohne Ferment 
2,408 
2,520 
2,464 
— 
III 
Borsäure, l°/oig 
10,172 
12,488 
11,33 
192 
IV 
Salicylsäure, halbgesättigt 
12,880 
14,804 
13,842 
234 
V 
Senfölwasser, 1/s gesättigt 
9,576 
11,872 
10,724 
181 
VI 
Alkohol, 5°/oig 
9,240 
9.801 
10.52 
/ 
178 
Es ist nunmehr ein Vergleich der Intensität der Autolyse 
unter der Einwirkung verschiedener antiseptischer Substanzen 
im Verhältnis zum Chloroformwasser möglich, indem man überall 
nur die Optima der Wirkung berücksichtigt. Setzt man die 
Autolyse mit Chloroformwasser = 100, so ist die 
mit Borsäure = 192 
» Salicylsäure = 234 
» Senfölwasser = 181 
> Alkohol = 178 
Von Interesse war es nun noch, zu sehen, wie viel von dem 
Stickstoffgehalt der Leber bei den verschiedenen Substanzen 
in Lösung geht. 
Zu diesem Zweck benutzte ich einerseits die Resultate 
der zweiten Versuchsreihe in Tabelle XXXVI und anderseits 
machte ich eine Stickstoffbestimmung in derselben Leber, 
die zu der oben erwähnten Versuchsreihe gebraucht worden war. 
Die quantitative N-Bestimmung der Leber wurde folgendermaßen 
ausgeführt: Ich wog 1,9577 Leberbrei in einer Platinschale, wobei die 
Ausführung der Abwägung möglichst schnell vor sich gehen mußte, um 
eine Verdunstung von Wasser zu vermeiden. Alsdann wurde der Inhalt 
der Platinschale mit 11 ccm konzentrierter Schwefelsäure (1,84 spez. Gew.) 
vorsichtig in den Oxydationskolben hineingespült, in genau gleicher Weise 
wurden zwei andere Portionen (2,1502 und 2,5450) behandelt, nur daß
        

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