Bauhaus-Universität Weimar

9* R. Ehrenfeld, Über Molybdänverbindungen des Lecithins. 
Diese Verbindung löst sich im Wasser beträchtlich auf. 
Schon beim ruhigen Stehen resultiert eine gelb gefärbte Lösung, 
die sich auf Zusatz von Alkohol trübt. 
Zusammenfassung: 
1. Durch Fällen alkoholischer Lecithinlösungen mittels sal¬ 
petersauer-alkoholischer Ammonmolybdatlösungen in der Kälte 
entstehen, je nach den stöchiometrischen Verhältnissen der auf¬ 
einander wirkenden Stoffe, die beiden Verbindungen: 
10Mo03 • 3 Mol. Lecithin, 
2Mo03.1 Mol. Lecithin. 
Im ersteren Falle ist das Ammonmolybdat, im letzteren 
das Lecithin im Überschüsse vorhanden. 
2. Durch Fällen alkoholischer Lecithinlösungen mittels 
wässeriger Ammonmolyhdatlösung in der Kälte, wobei das Leci¬ 
thin stets im großen Überschuß vorhanden sein muß, entsteht 
die Verbindung : 
^[(NH|)fiMo7024] • 1 Mol. Lecithin. 
Für die quantitative Abscheidung des Lecithins kommen 
bloß die unter 1. angeführten Verbindungen in Betracht. Sie 
sind jedoch hierzu infolge ihrer Löslichkeit in wässerigem Al¬ 
kohol ungeeignet.
        

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